Dalvik Turbo: Verbesserte Java-Schnittstelle macht Android-Programme drei mal schneller

AreaMobile Redaktion

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Der schweizer Software-Hersteller Myriad hat eine neue Version seiner Dalvik-Java Virtual Machine (JVM) vorgestellt. Eine JVM dient als Schnittstelle zwischen Hardware und Betriebssystem. Die neue Version Dalvik Turbo sorgt für eine drei mal höhere Leistung bei Android-Programmen. Damit ist es etwa möglich, grafisch aufwändigere Spiele für Android zu programmieren.[...]

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A

Anonymous

Guest
neiiii =(
sunscht interessierts ebbe fast niemends meh ^^
 
E

Ein Android-User

Guest
Wow! Fachlich ziemlich falsch der Artikel

1) Die JVM ist doch keine Schnittstelle zwischen Hardware und Betriebssystem, sondern der Teil der Laufzeitumgebung, die den Java (hier Dalvik)-Bytecode ausführt. Es handelt sich um eine Softwareschicht zwischen Java-Anwendung und Betriebssystem.

2) Grafisch aufwendigere Spiele ließen sich schon immer für Android schreiben. Das hat mit Dalvik nichts zu tun. Die Ausführungsgeschwindigkeit für Grafikanwendungen wird nämlich über die Benutzung von OpenGL ES optimiert. Der Dalvik-Stack gibt solche Aufgaben an native Bibliotheken ab (Bindings). Des weiteren lassen sich kritische Code-Teile in Android schon sehr lange "native", also in C programmieren. Dies geschieht über die Nutzung des Java Native Interface. Das README des Android NDKs hilft hier weiter.

Der erste Absatz dieses Artikels stimmt also vorne und hinten nicht!

Der "Dalvik Turbo" wird sicherlich einige Anwendungen stark beschleunigen können. Bessere (grafisch aufwendigere) Spiele sind aber nicht zu erwarten.
 
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