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Corona - Statistiken, Proteste, Panik

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Achja, eigentlich hätte ich den schon lange eröffnen müssen, aber keine Lust gehabt.

Hier kann man dann mal so richtig vom Leder ziehen, was Corona angeht. Ich fang dann mal mit den Corona-Neuinfektionen und Todesfallstatistiken an in Hinblick auf die Proteste. Einfach für einen lockeren Einstieg ;)

Screenshot from 2020-08-28 22-47-14.png

BLM-Demos waren hier etwa in KW23 (und zwei Wochen später kam die kleine Spitze) und Corona-Demos waren in KW31, wo es keine Erhöhung gab.

1598644396200.png
(Wikipedia: Todesfälle in Deutschland, Differenz zum Vortag nach den Daten des RKI am 28.08.2020)[2]

Schauen wir uns allerdings die Todeszahlen an, dann wird schnell deutlich wie egal das alles ist. Da bewegen wir uns unter nem Dutzend, was wohl schon vom gewöhnlichen Schnupfen erreicht wird, würd ich sagen.

[1] https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...chte/2020-08-26-de.pdf?__blob=publicationFile
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Deutschland
 
Zuletzt bearbeitet:

nohtz

Bekanntes Mitglied
nachdem du andere quasi ausgelacht hast, nachdem sie als Quelle Wikipedia genannt haben, kommst du jetzt an, und bringst Wikipedia als Quelle?

dir ist auch nix zu doof, oder?
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
nachdem du andere quasi ausgelacht hast, nachdem sie als Quelle Wikipedia genannt haben, kommst du jetzt an, und bringst Wikipedia als Quelle?
Ich hab dich(?) dafür ausgelacht, dass du einen Wikipedia Meinungsartikel verlinkt hast. Das hier ist aber keine Meinung, sondern sind die Zahlen des RKI. Ich kann dir ja auch gerne den Link davon geben bzw selbst diese Grafik erstellen. Einen Sinn hätte das Ganze aber nicht, da es die Grafik schon gibt und eigentlich keiner anzweifelt, dass die Zahlen dort vom RKI stammen.

Aber zur Sache: Ab welchem (am besten messbaren) Punkt würdest du sagen, dass wir die Maßnahmen zurückfahren oder sogar komplett aufheben?
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
wuerde ich situativ entscheiden, wenn die anzahl der neuinfektionen sinken, oder maximal nicht ansteigen
Die Anzahl der Neuinfektionen ist auch abhängig von der Anzahl der Testungen und die Positivraten siehst du ja im Eingangspost und die sind weitestgehend stabil.

wenn flaechendeckend ein wirksamer impfstoff verfuegbar ist
Beim Rhinovirus dann auch? Wie konnten wir so lange ohne Impfstoff leben?
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
wenn man keine Argumente mehr hat...
Du hast hier noch gar nichts zum Thema beigetragen. Ganz viel Meinung und Emotion, aber absolut keine Fakten und keine Argumente. Und sind wir mal ehrlich, nicht mal die Meinung ist deine eigene. Du lässt dir alles schön vom Volksverpetzer vorkauen und von den Öffis und das war es dann. Nicht mal die Faktenrecherche dort betreibst du.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Ich hab mir mal deine Meinung angeschaut beim Volksverpetzer und junge ist das lustig. Also zunächst mal muss ich festhalten, dass der Volksverpetzer den Charme und Inhalt einer Bildzeitung hat. Ein paar so la la recherchierte Artikel gehen in einem Meer von Meinung und Behauptungen unter. Hier mal ein Beispiel für einen so la la recherchierten Artikel (liegt vielleicht daran, dass es ein Gastbeitrag ist?):

Corona-Verharmloser:innen finden immer eine Ausrede
Jede Antwort ist automatisch eine Ausrede. Damit steht das Ergebnis schon vor der Recherche fest. Das 1x1 der Öffis, aber auch schön gegendert wieder. Da kann man mal zeigen was für ein guter Mensch:innen man ist.

Man hat das Gefühl, die derzeitigen Diskussionen von und mit Corona-Verharmloser:innen drehen sich im Kreis und wiederholen sich ständig. Ich habe euch mal die gängigsten Narrative zusammengefasst.
Als wenn die Hospitalisiertenanzahl und auch die Todeszahlen nicht reichen würden . Das wird auch im Artikel noch deutlich.

Ausrede 1: Steigende Infektionszahlen sind alle “falsch positiv"
Steigende Infektionszahlen werden von den Corona-Verharmloser:innen einerseits mit einer vermehrten Testung begründet.
Jupp, genauso ist es. Fall eigentlich erledigt. Von KW31 (am Ende der Woche war die erste große Corona-Demo) bis KW34 wurde die Anzahl der Tests um 70% erhöht. Die Anzahl der ermittelten Neuinfektionen ist etwa in dem selben Maße gestiegen (also um ~70% - Überraschung). "falsch positiv" sind die Tests in dem Sinne zumindest laut RKI nicht. Dort wird von einer nahezu 100%igen Sicherheit gesprochen, was angesichts der Charakteristik des Tests auf jeden Fall plausibel ist.

Ausrede 2: “Wir haben doch gar keine Erkrankten”
Demnach sind derzeit deutschlandweit 245 COVID-19-Fälle in intensivmedizinischer Betreuung, wovon 132 beatmet werden. Im RKI-Lagebericht vom 18.08.2020 werden für die Kalenderwoche 33 insgesamt 322 Hospitalisierte angegeben. Immer noch sterben täglich Menschen an dem Virus (+3 am 24.08.2020).
Die Ausrede kann man so stehen lassen. Die Zahlen sind bei 80 Millionen Bürgern wirklich verschwindend gering.

Ausrede 3: “Patienten sind nur MIT dem Virus verstorben”
Das ist tatsächlich ein sehr subjektives Argument. Man kann feststellen, dass zumindest in Deutschland meines Wissens keine Tote gezählt wurden, die schon wieder Genesen waren und danach zB an einem Autounfall starben. Der Kernpunkt dieser Ausrede ist eigentlich, dass die Zählung einfach die selbe ist wie bei der Grippe auch, insofern einigermaßen fair. Ob nun mit oder an lässt sich so genau oft gar nicht bestimmen, da die Erkrankten nicht selten Vorerkrankungen haben, die für sich genommen auch tödlich sind.

Ausrede 4: “Übersterblichkeit ist Folge des Lockdowns”
Wir haben keine Übersterblichkeit. Derzeit sind wir etwa gleichauf mit dem Durchschnitt von 2016 bis 2019 und im Vergleich zum "nur" Influenza-Jahr 2018 haben wir eine Untersterblichkeit von 25.000.

Fazit: faktenresistente Realitätsverweigerer
Wahre Worte, denn wer trotz der absurd geringen Zahlen bei Positivraten, Hospitalisierung und auch Tod (+3 lol) immer noch harte oder sogar härtere Maßnahmen fordert, der hat schon lange Abschied von der Realität genommen.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
oh, da beschwert sich jemand über das Gendern von Begriffen...
du hast dich bestimmt auch fürchterlich über die Fahrspurinnen empört :-D
Fahrspur:innen, bitte ;)

oha, da ist wohl jemand dem "Dr." Wodarg auf dem Leim gegangen ;-)
Ich bin dem statistischen Bundesamt auf den Leim gegangen. Vermutest du da auch wieder eine Verschwörung? Wenn ja, bitte darlegen wie genau du darauf kommst.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Erstmal vorweg: Nein, ich bin kein Pandemie-Leugner und, obwohl ich es wahrscheinlich schon hatte, verhalte ich mich wie es jeder sollte.

Aber: Es werden einige Fehler in der Kommunikation begangen. Wissenschaftler sind keine Medien-Profis, Medien-Profis keine Wissenschaftler und "der Otto-Normalbürger" meist weder-noch. Manche Zeitungen sind dermassen Klick-Geil, dass sie jede Studie die ansatzweise "Clickbait"-Potential hat, auf der Webseite präsentiert wird.
In der Wissenschaft werden haufenweise fragwürdige Studien veröffentlicht, die Bundesämter lassen sich auch gerne von Zahlen blenden und klammern gewisse Dinge komplett aus.

Damit kommt man mit kritischem Hinterfragen zu viele vielen Fragezeichen.

Aktuelle Aussage: Es sind aktuell hauptsächlich junge Leute in der Schweiz betroffen, das Virus kursiert vermehrt bei 20-40 Jährigen. Das könnte durchaus daran liegen, dass diese Altersgruppe zu Beginn (in der Schweiz) gar nicht erst getestet wurde! Als im März die Zahlen auf das heutige Niveau hochschnellte, testete man nur Rentner. Alle anderen blieben unter dem Radar. Mein Fall taucht beispielsweise in keiner Statistik auf.
Entweder man verzichtet auf so eine Aussage, oder man sagt gleichzeitig auch, dass immunologische Hochrechnungen zur Altersdurchmischung des ersten Corona-Peaks gemacht wurden. Allein ist die Aussage nämlich nichts wert.

Weiterhin ist die Positivitätsrate schön tief und meines Wissens in fallender Tendenz. Man wurde einfach deutlich besser im Finden der Corona-Fälle. Das dürfte durchaus auch ein gutes Zeichen sein.

Die Maske mag nervig sein - vor Allem wenn man in der Bahn etwas lesen will, es einem aber immer die Brille beschlägt.
Im Vergleich zum harten Lockdown in anderen Teilen der Welt, ist das was im deutschsprachigen Teil Europas gilt, ja wirklich Kinderkram. Da verstehe ich die Aufregung nicht. Einmal weniger egoistisch durch die Welt gehen und schauen dass die Oma des Nachbars noch ein paar Jahre länger leben darf? Ist das zu viel verlangt?

Womit ich ein Problem habe, ist mit der Verteilung der Hilfskredite... aber das hätte Stoff für ein anderes Thema.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Im Vergleich zum harten Lockdown in anderen Teilen der Welt, ist das was im deutschsprachigen Teil Europas gilt, ja wirklich Kinderkram. Da verstehe ich die Aufregung nicht.
Liegt vermutlich an den harten Strafen für Missachtung der Mundschutz-/Abstandsregeln und die ganzen Gesinnungskriege um Corona hier. Und das sage ich, obwohl ich den Mundschutz auch tragen würde, wenn es keine Strafen gäbe. Es reicht hier bereits eine Corona-Demo zu besuchen um deinen Job zu verlieren. Während das bei BLM gar kein Problem war, wenn die Polizei sogar während des Dienstes mitdemonstriert. Und dann gibt's ja noch die ganzen Gesetze die während Corona durchgebracht wurden und gegen die man nicht mal demonstrieren soll und dann wäre da ja auch noch die Impfpflicht, die ja im Raum steht.

Die meisten "physischen" Unternehmen haben auch weiterhin harte Beschränkungen, was die Anzahl der Gäste angeht und natürlich ebenfalls die Mundschutzauflage.

Momentan wird unter dem Deckmantel von Corona eine Menge Schindluder getrieben und es ist eindeutig, dass man die Maßnahmen lockern muss, wenn nicht sogar abschaffen. Ich kann ja hier auch nochmal die Sterbefallstatistik des statistischen Bundesamtes visualisieren. 2018 sind deutlich mehr Menschen gestorben (~25.000 mehr - Stand KW31). Und im allerschlimmsten Fall dürften hier etwa 40.000 mehr Menschen an Corona sterben ... die vermutlich größtenteils eben auch an einer Influenza gestorben wären. Bei Gelegenheit muss ich mir mal die Übersterblichkeit in den USA und Schweden mal anschauen.

Punkt ist, dass es sich hier nicht um die spanische Grippe oder die Pest handelt, sondern um ein mittelmäßig schweres lungenwirksames Virus und wir verspielen Glaubwürdigkeit und Ressourcen, wenn wir so tun als wäre es anders.
 
Zuletzt bearbeitet:

nohtz

Bekanntes Mitglied
Momentan wird unter dem Deckmantel von Corona eine Menge Schindluder getrieben und es ist eindeutig, dass man die Maßnahmen lockern muss, wenn nicht sogar abschaffen
wie bringst diese beiden Satzteile argumentativ in Einklang?
das Wörtchen "und" reicht da nicht.
aber hey, RB Leipzig lässt 8400 Fans zum Saisonauftakt ins Stadion... dir sind doch Stadionbesuche so wichtig

sondern nur ein mittelmäßig schweres lungenwirksames Virus
Nein.
es "streut" auch in die Gelenke (Schmerzen, Steifheit) und das Gehirn (Geschmack+Geruchsinn betroffen), lässt Erkrankte eine autoimmunkrankheit entwickeln

und wir verspielen Glaubwürdigkeit und Ressourcen, wenn wir so tun als wäre es anders.
besser als Menschenleben zu verspielen...
Trump und Bolsonaro kommen ja gut durch die Krise,
nur ihr Volk halt nicht.

Und im allerschlimmsten Fall dürften hier etwa 40.000 mehr Menschen an Corona sterben ... die vermutlich
ziemlich egoistisch, nur um ins Stadion gehen zu können, meinste nicht?
("menschenverachtend" behalte ich mir mal vor)
 
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Laborant

Aktives Mitglied
Immerhin Boris Johnson scheint das Virus durch die eigene Erkrankung davon genug eingefahren zu sein, um die Briten nun zu mehr Sport zu ermuntern.

Betreffend BLM vs. Anti-Corona-Protest liegt das Problem tiefer - der Graben "links gegen rechts" wird immer weiter geöffnet. Wenn selbst CNN unter Bildern von brennenden Autos den Schriftzug "Mostly peaceful protests" einfügt, ist das ein Zaunpfahlwink, dass nicht mehr objektiv, sondern nur noch als "wir gegen die" berichtet wird.

Natürlich sollte man zusehen, dass man mit dem Lockdown nicht mehr Kaputt macht, als es das Virus tun würde. Dass dies schwierig ist, sollte jeder erkennen, der einmal ein System mit Totzeit versucht hat zu regeln. Dass es in Deutschland keinen Brandherd wie bei Mailand, New York oder Seattle gab, lässt sich durchaus als Erfolg betrachten.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Betreffend BLM vs. Anti-Corona-Protest liegt das Problem tiefer - der Graben "links gegen rechts" wird immer weiter geöffnet.
Nur das die Anti-Corona-Proteste eben kein links-rechts-Thema sind und das sieht man auch an den Demonstranten. Da war wirklich alles dabei.

Wenn selbst CNN unter Bildern von brennenden Autos den Schriftzug "Mostly peaceful protests" einfügt, ist das ein Zaunpfahlwink, dass nicht mehr objektiv, sondern nur noch als "wir gegen die" berichtet wird.

Natürlich sollte man zusehen, dass man mit dem Lockdown nicht mehr Kaputt macht, als es das Virus tun würde.
Zu spät.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
wie bringst diese beiden Satzteile argumentativ in Einklang?
das Wörtchen "und" reicht da nicht.
Nunja zu den Maßnahmen gehört auch die Unterdrückung aller regierungskritischen Proteste, während alle anderen Proteste zugelassen werden. Und natürlich wurde in der Corona-Zeit auch einiges beschlossen, weswegen es sich zu protestieren lohnt, ganz abgesehen von der ständigen Drohkulisse, die ja auch auf euch gut wirkt.

Nein.
es "streut" auch in die Gelenke (Schmerzen, Steifheit) und das Gehirn (Geschmack+Geruchsinn betroffen), lässt Erkrankte eine autoimmunkrankheit entwickeln
Diesen Quatsch meine ich. All das gibt es bei Influenza auch und Anosmie ist eher selten eine Folge eines Hirnschadens, gerade wenn wir über diese Art von Viren sprechen.

besser als Menschenleben zu verspielen...
Trump und Bolsonaro kommen ja gut durch die Krise,
nur ihr Volk halt nicht.
In den USA gab es in vielen Bundesstaaten vergleichbare Maßnahmen wie hier. Gebracht hat das allerdings nichts. Wieso vergleichst du eigentlich die USA und Brasilien mit Deutschland? Warum nicht mit Schweden, die tatsächlich so gut wie keine Maßnahmen hatten (im Gegensatz zu den USA). Ich denke was wir daraus lernen können ist, dass die USA ein wirklich schlechtes Gesundheitssystem haben.

ziemlich egoistisch, nur um ins Stadion gehen zu können, meinste nicht?
("menschenverachtend" behalte ich mir mal vor)
Das Gleiche kannst du auch bei jeder Influenzawelle sagen. Das ist halt ein emotionales Totschlagargument. Die meisten Menschen können sich nicht ewig unter dem Bett verkriechen.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
Antiappler schrieb:
Und wenn man Dich bei den Corona-Maßnahmen gewähren lassen würde, hätten wir zigtausende von Menschen mehr, die an Corona sterben würden/gestorben wären. "Ein Eingriff in die Selbstbestimmung muss gut gerechtfertigt werden und das ist hier, wie ich auch in Zahlen im Corona-Thread dargelegt habe, schlicht nicht gegeben." Die Zahlen der USA auf Deutschland hochrechnet, wären wir mit den Maßnahmen bei 40.000 Toten, in den USA, wo das alles viel "lockerer" gesehen wurde/wird, sind allerdings bisher 184.564 Menschen gestorben, also 144.000 unnötig mehr gestorben. Würdest Du auch weiterhin behaupten, dass ein Eingriff in die Selbstbestimmung nicht gerechtfertigt ist, wenn unter diesen unnötigen 144.000 Toten auch Bekannte, Freunde und Familienmitglieder wären?
1. Wir werden unweigerlich mehr Tote durch Corona haben. Man zögert die ganze Sache nur raus. Das wäre auch absolut in Ordnung, wenn es denn nichts kosten würde, aber das tut es. Und die Kosten sind auf Dauer höher als der Nutzen.
2. Die Zahlen der USA auf Deutschland hochzurechnen, ist Unsinn, da wir nicht so ein marodes Gesundheitssystem haben. Außerdem gibt es genug Staaten in den USA, die ähnlich vorgegangen sind wie wir.
3. Ich würde weiterhin behaupten, dass ein Eingriff in die Selbstbestimmung nicht gerechtfertigt ist. Das Selbe Argument kannst du eben auch bei Influenza bringen.
 

nohtz

Bekanntes Mitglied
Nunja zu den Maßnahmen gehört auch die Unterdrückung aller regierungskritischen Proteste, während alle anderen Proteste zugelassen werden.
#b0108 und #b2908 würde beide zugelassen, Hanau hingegen nicht.
wo liegt dein Problem?
Und natürlich wurde in der Corona-Zeit auch einiges beschlossen
Erzähl...

ganz abgesehen von der ständigen Drohkulisse, die ja auch auf euch gut wirkt.
wenn die nicht auf dich wirkt, wo ist dein Problem?
Ich find's schlimmer, wer da am SA den Reichstag stürmen wollte...
rechtsextrem ist schlimmer als linksextrem...
wann habe Linke das letzte mal den Reichstag gestürmt?

Warum nicht mit Schweden, die tatsächlich so gut wie keine Maßnahmen hatten
könnte ich auch, dort sind so viele gestorben wie seit 150jahren nicht

In den USA gab es in vielen Bundesstaaten vergleichbare Maßnahmen wie hier. Gebracht hat das allerdings nichts
weil die viel zu spät damit angefangen haben, da waren sie schon mindestens drin, in der 1. Welle, siehe NYC

Das Gleiche kannst du auch bei jeder Influenzawelle sagen. Die meisten Menschen können sich nicht ewig unter dem Bett verkriechen.
und das ist dann dein totschlagargument...

Und die Kosten sind auf Dauer höher als der Nutzen.
das weisst du jetzt schon? rechne mal vor

Die Zahlen der USA auf Deutschland hochzurechnen, ist Unsinn, da wir nicht so ein marodes Gesundheitssystem haben
und glücklicherweise keinen populisten an der Macht, zwar in der opposition, aber nicht an der Macht

Außerdem gibt es genug Staaten in den USA, die ähnlich vorgegangen sind wie wir.
die haben viel zu spät damit angefangen
Ich würde weiterhin behaupten, dass ein Eingriff in die Selbstbestimmung nicht gerechtfertigt ist.
behaupten kannst du das doch, aber erwarte nicht, dass das allen gefällt
Nur weil du nicht ins Stadion kannst?
Selbstestimmung hört da auf, wo man beginnt anderen zu schaden...
steht so im grundgesetz, falls du Daran "glaubst"

Das Selbe Argument kannst du eben auch bei Influenza bringen.
da isses wieder, dein totschlagargument

kein links-rechts-Thema sind und das sieht man auch an den Demonstranten. Da war wirklich alles dabei.
das diskreditiert die domonstranten nur noch mehr, die bereitwillig und wissentlich an der Seite von rechtsextremen, Nazis, IB'lern, QAnon-typen, 3.Weg-anhängern und afd'lern gelaufen sind.
ach ja, Hitler war auch der esoterischen Schiene angetan (schwarze Sonne) das erklärt die Anwesenheit dieser Gruppe

 
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IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
die haben viel zu spät damit angefangen
Bei uns war ab 27. März Lockdown. Die Amis haben in etwa dem selben Zeitraum ihren Lockdown gehabt.
https://en.wikipedia.org/wiki/U.S._state_and_local_government_responses_to_the_COVID-19_pandemic

das weisst du jetzt schon? rechne mal vor
Du hast am Ende die selbe Anzahl an Corona-Toten (nur über einen längeren Zeitraum verteilt) und dazu kommen dann die erhöhten Zahlen an Suizid und Menschen mit anderen Erkrankung, die entweder aus Angst nicht zum Arzt gehen oder deren Behandlung verschoben werden muss. Der wirtschaftliche Schaden und der gesellschaftliche Schaden lässt sich wiederum schwer beziffern, aber das Narrativ ist ja, dass das Corona war und nicht etwa die Regierung.

und das ist dann dein totschlagargument...
Das ist ein konkreter Vergleich mit einer sehr ähnlichen Erkrankung (Influenza), vor der wir bisher keine Panik hatten, obwohl sie jährlich zehntausende Opfer fordert. Bei einer Risikobewertung bietet sich der Vergleich an. Die entscheidende Unbekannte war die Sterblichkeitsrate ... die wurde ja in der Heinsbergstudie bestimmt und die liegt bei ~0.36%. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei ~81 Jahren. Also warum genau haben wir die ganzen Maßnahmen für alle und beschränken etwaige Maßnahmen nicht auf die tatsächlich Gefährdeten?
 

nohtz

Bekanntes Mitglied
Du hast am Ende die selbe Anzahl an Corona-Toten
nein

Das ist ein konkreter Vergleich mit einer sehr ähnlichen Erkrankung (Influenza), vor der wir bisher keine Panik hatten, obwohl sie jährlich zehntausende Opfer fordert
der Artikel ist zwar von März, aber der Punkt sollte klar sein
 
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