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Chemnitzer Proteste

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@Laborant: Was das Spektrum angeht, sollte man eine Opportunismus-Achse einführen, denn das ist das einzige was die vier etablierten Parteien noch können. Die sind mit den Händen in fremden Taschen groß geworden und gleichzeitig auch mit der Straflosigkeit des eigenen Handelns. Links oder Rechts spielt da wirklich keine Rolle mehr.

Laborant schrieb:
Das merkten nun auch einige NPDler, dass die AfD salonfähiger ist, als ihre alte Partei und so mischt sich eben auch brauner Dreck unter eine Partei, welche eigentlich nur von einem EU-Kritiker (und keinem Rassisten - Lucke) gegründet wurde. Den Rechtsrutsch der AfD schreibe ich persönlich auch den Medien zu, welche Lucke als Rassisten hinstellten.
Man sollte sich vllt auch von der rechts=böse-Rhetorik verabschieden. Dann hören vielleicht auch diese Reinheitskontests auf wer am linkesten ist und diese ernstgemeinten Naziunterstellungen, wenn man etwas äußert, dass nicht linksextrem genug ist.

Laborant schrieb:
Weiterhin bekommt es die EU nicht hin, einen fairen Verteilschlüssel für Flüchtlinge zu basteln, während Merkels "Wir schaffen das! Kommt alle her!" eine wahre Sogwirkung erzeugte.
Das wäre nur dann fair, wenn jedes Land bestimmt wieviele Menschen es aufnimmt und welche. Ansonsten ist es unweigerlich unfair, weil es kein Recht auf Einwanderung gibt. Jeder Staat muss seine eigene Souveränität wahren und das hat höchste Priorität. Es wäre sicherlich mehr geholfen, wenn man die Waffenexporte und die Einmischung im nahen Osten (oder generell) versucht so gering wie möglich zu halten. Stattdessen will man sogar bestimmen wer wo regiert; also das US-Erfolgsprinzip, aber die sind bei dem Spiel um einiges hinterlistiger, während die EU-Politik eher durch Dummheit gekennzeichnet ist. Was davon besser ist, kann ich gar nicht mehr entscheiden ehrlich gesagt.

Wir dürfen an der Stelle auch nicht die Ursachen der humanitären Katastrophe vergessen, die das Ganze überhaupt ins Rollen gebracht hat. Erst der Irak-Krieg und dann Merkels "Kommt doch alle her, wir scheißen auf unser Land und ihr könnt das auch"-Politik, die, sind wir ehrlich, für die ganzen Ertrunkenen im Mittelmeer den Bärenanteil der Verantwortung trägt. Die wären hier bestimmt nicht in Massen rübergeschippert wären die Erwartungen auf das "gelobte Land" nicht so verlockend und greifbar gewesen.

Laborant schrieb:
Das entlädt sich nun eben an einem Ort, bei dem immer gesagt wird, dass es Deutschland nie besser ging, aber man vom Fortschritt nix spürt.
Das kann man ruhig allgemeiner formulieren (also für ganz Deutschland) und Fortschritt durch Wachstum ersetzen.

PS.: Merkel hat doch bei irgendeiner Konferenz vor Kurzem wieder an die "Gemeinsame Lösung" appelliert. Also dümmer geht's nimmer. Aber bei solchen Konferenzen fühlt sie sich wichtig und dann kommen die ganzen Sprechblasen von ganz allein raus. Einfach nur peinlich.
 

nohtz

Bekanntes Mitglied
Jeder Staat muss seine eigene Souveränität wahren und das hat höchste Priorität.
Ich mag ja den europäischen Gedanken.
Da ist diese kleinstaaterei nur Gift.
Bin auch der Meinung, dass gerade wirtschaftlich enger zusammengearbeitet werden sollte. Von mir aus auch gern mit 1 gemeinsamen EU-wirtsxhaftsminister.
Aber eben mit Fingerspitzen-gefühl, kann ja nicht jeder Staat das gleiche leisten

während die EU-Politik eher durch Dummheit gekennzeichnet ist
Leider wahr. Weil jeder auf seine Souveränität pocht, koste es was es wolle, da kommt dann nur Mist raus
 

Laborant

Aktives Mitglied
Ich denke, das Zentrale Problem der EU ist, dass innerhalb der EU die meisten Regierungen ziemlich Zentralistisch organisiert sind - Paris, Madrid, Berlin(, London), Wien, Rom und so weiter, sind die Zentren der Regierungen der jeweiligen Staaten. Föderalistische Strukturen, wie sie in den USA vorherrschen (oder in der Schweiz - welche das Amerikanische System 1848 ziemlich gut kopierte) sind den EU-Politikern fremd. Jedoch sehe ich den Föderalismus - als Schlüsselkonstrukt für ein solches Politisches System, wie es die EU gerne wäre.

Auch die USA und die Schweiz haben "Arme" und "Reiche" Gegenden. Montana gegen Kalifornien? Kanton Jura gegen Kanton Zürich? Durch das Wahren von Autonomie der einzelnen Staaten innerhalb eines Bundesstaates wird der Soziale Frieden aufrecht erhalten. Wie die USA ihre Wirtschaftlichen Unterschiede ohne Währungskollaps meistern, müsste auch die EU mit den Wirtschaftlichen Unterschieden zwischen Griechenland und Deutschland meistern können.


Durch den Föderalismus würden allen voran die jetzigen Staaten verlieren. Sie müssten Souveränität nach Unten (Eine Stadt oder ein Dorf hat in den USA wie auch in der Schweiz grosse Autonomie) wie auch ach Oben (Ein Aussenminister, ein Wirtschaftsminister usw.) abgeben. Das Schmeckt den Strukturen wie sie aktuell vorherrschen nicht. Wäre aber unter dem Strich wahrscheinlich ein Segen für alle. Auch für Chemnitz. Die könnten dann nämlich sagen: "Flüchtlinge wollen wir hier nicht." (Wie es Oberwil-Lieli in der Schweiz machte :) )
 

IchBinNichtAreamobile.de

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nohtz schrieb:
Ich mag ja den europäischen Gedanken.
Da ist diese kleinstaaterei nur Gift.
Wenn ein Land (insbesondere Deutschland) über den Kopf der anderen hinwegentscheidet, hat das nicht viel mit dem europäischen Gedankengut zu tun. Wenn man die Grenzen der EU einfach öffnet, dann hat das nichts mit europäischem Gedankengut zu tun, denn die EU löst man auf diese Weise auf. Das ist einfach nur Anarchie und mehr nicht.

nohtz schrieb:
Leider wahr. Weil jeder auf seine Souveränität pocht, koste es was es wolle, da kommt dann nur Mist raus
Das ist eher die Notbremse, weil die Politiker einiger Staaten Amok laufen und die Mitgliedstaaten, die diesen Wahnsinn erkennen, versuchen sich in Schadensbegrenzung. Die deutsche Regierung versucht seit Jahren wirklich in jeder erdenklichen Hinsicht die EU gegen den Baum zu setzen und die Politik der offenen Grenzen ist da nur ein Beispiel.

Laborant schrieb:
Durch das Wahren von Autonomie der einzelnen Staaten innerhalb eines Bundesstaates wird der Soziale Frieden aufrecht erhalten. Wie die USA ihre Wirtschaftlichen Unterschiede ohne Währungskollaps meistern, müsste auch die EU mit den Wirtschaftlichen Unterschieden zwischen Griechenland und Deutschland meistern können.
Ich weiß ja nicht ob die USA wirklich so ein tolles Vorbild sind. Die USA befriedet seine ökonomischen Probleme in aller Regel in fremden Ländern und der Syrienkonflikt hat seinen Anfang ja auch im Irak-Krieg genommen. Aber ich muss dir nicht aufzählen wievielen Ländern die USA schon die "Demokratie" gebracht hat, oder? Oder meinst du, dass es ok ist, wenn wir irgendwo den Leuten "Demokratie" bringen und im "Austausch" dafür ein paar Ressourcen mitnehmen und deren Armut ausnutzen?
 

nohtz

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"Ich weiß ja nicht ob die USA wirklich so ein tolles Vorbild sind."
-->aussenpolitisch nicht, das stimmt. Aber darum gings ja nicht
 

nohtz

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ibnam
vielleicht sollte man erstmal (EU)intern eine gemeinsame linie finden. das fehlt, und machen die amis besser.
erst dann, denke ich, sollte man nach ausserhalb schauen
 

IchBinNichtAreamobile.de

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@nohtz: Wäre vllt ne Idee, ist aber vermutlich etwas spät ... zu spät. Mit Merkel und Macron haben wir derzeit jedenfalls keine Aussicht darauf, dass irgendwas Vernünftiges aus der EU wird.

Ich wundere mich auch, warum wir nicht mal nach Schweden schauen um zu sehen wie es bei uns in 5-10 Jahren aussehen wird.

PS.: Sag mal ist der Mann in Köthen jetzt an Herzversagen gestorben? Das kam bei der Tagesschau. Das ständige Lügen nimmt ja schon pathologische Züge an. Ich fände es ja äußerst lustig, wenn ich die Propaganda nicht auch noch zahlen müsste.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Ich weiß ja nicht ob die USA wirklich so ein tolles Vorbild sind. Die USA befriedet seine ökonomischen Probleme in aller Regel in fremden Ländern und der Syrienkonflikt hat seinen Anfang ja auch im Irak-Krieg genommen. Aber ich muss dir nicht aufzählen wievielen Ländern die USA schon die "Demokratie" gebracht hat, oder? Oder meinst du, dass es ok ist, wenn wir irgendwo den Leuten "Demokratie" bringen und im "Austausch" dafür ein paar Ressourcen mitnehmen und deren Armut ausnutzen?
Natürlich profitiert die Amerikanische Wirtschaft von den Kriegstreibereien, welche deren Armee in fernen Ländern tätigt. Die Rüstungsindustrie kann schön viel Freiheit und Demokratie produzieren, welche dann im mittleren Osten für Öl getauscht wird. Oder so...
Aber auch abseits der Rüstungsindustrie haben die USA ein breites portfolio an Gütern. Ich lehne mich jetzt einmal aus dem Fenster und behaupte, dass ein Amerikanischer Farmer auf dem internationalen Markt bessere Chancen hat, als ein europäischer Bauer. Ja, auch die USA haben Problemgebiete - z.B. Detroit. Aber der Dollar ist nicht gerade am Rand des Untergangs, wenn der Finanzverwalter von Michigan schräg hustet. Nicht so wie der Euro... wenn der Finanzminister Griechenlands schräg hustet.

Ich habe das Gefühl, dass die EU wie sie heute besteht, Scheitern muss, damit endlich tiefgreifende Reformen kommen (Zweikammersystem, ein Parlament welches auch die mittel hat die ein Parlament braucht, bürokratische Entschlackung und mehr gemeinsames Denken). Konsequenz heisst auch, Holzwege zu Ende zu gehen. Und da ist man höchst Konsequent...

Chemnitz ist nur ein Schluckauf. *schulterzuck*
 

Der Kewle

Mitglied
@nohtz: Wäre vllt ne Idee, ist aber vermutlich etwas spät ... zu spät. Mit Merkel und Macron haben wir derzeit jedenfalls keine Aussicht darauf, dass irgendwas Vernünftiges aus der EU wird.

Ich wundere mich auch, warum wir nicht mal nach Schweden schauen um zu sehen wie es bei uns in 5-10 Jahren aussehen wird.

PS.: Sag mal ist der Mann in Köthen jetzt an Herzversagen gestorben? Das kam bei der Tagesschau. Das ständige Lügen nimmt ja schon pathologische Züge an. Ich fände es ja äußerst lustig, wenn ich die Propaganda nicht auch noch zahlen müsste.



Meiner Meinung nach haben wir es u.a. diesen zwei Köpfen zu verdanken, dass es die EU überhaupt noch gibt.

Ich hätte gerne mal Beweise, dass die öffentlich-rechtlichen Teil eines großen Propaganda-Apparates sind und diese laufend bewusst Falschmeldungen rausgeben.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
@Der Kewle

wie glaubwürdig sind denn unsere Medien mittlerweile? Friedliche Demonstranten werden als rechts bezeichnet, weil Sie ihre Meinung sagen... du darfst als deutscher Bürger nichts falsches sagen... ist ja schon böse mit negativen Äußerungen gegenüber den ach ja traumatisierten Migranten. Die deutschen Bürger haben letztes Jahr gewählt. Die CDU mit Merkel macht weiter wie gewohnt. Ändern wird sich nichts daran. Irgendwann platzt die Seifenblase.....
 

Laborant

Aktives Mitglied
Meiner bescheidenen Meinung nach, sind die deutschen Qualitätsmedien massgeblich schuld, am Rechtsrutsch der AfD. Was "knapp rechts der CDU" mit einem EU-Kritiker begonnen hat, wurde so lange gebasht bis daraus eine "fast NPD" wurde. Die ganze PEGIDA-Bewegung wurde auch an den rechten Rand gedrängt, und deren Ängste nie ernst genommen.
Jede Hohlbirne, welche skandiert dass es nun 52 und nicht nur 51 verschiedene Geschlechter gibt, muss man ernst nehmen, aber jemand der mit der "öffnet die Scheunentore"-Asylpolitik einer eigentlich "rechtskonservativen" (CDU) Kanzlerin nicht einverstanden ist, stellt man an den rechten Rand und bezeichnet ihn als Idioten? So kam es für mich aussenstehenden jedenfalls rüber.

Wir Schweizer sind da schon ein paar Jahre voraus - unsere AfD (die SVP) ist schon so etabliert, dass sie mittlerweile als Wirtschaftspartei gilt. Den Trump-Fehler haben wir mit Bundesrat Christoph Blocher schon begangen und ihn bei der nächsten Wahl wieder abgesägt.

Ich denke, optimal für Deutschland wäre ein FDP-Kanzler, aber nun stellen sicher schon viele die faulen Eier für mich bereit. Die FDP bekam von den Medien ja auch die Torte ins Gesicht - als sie die Jamaika-Koalition absägten. Das alles, weil man von der FDP erwartete, dass sie ihre Forderungen und Positionen hinten anstellen sollen.
 

DerZander

Mitglied
@DerKewle
Wenn mal sich auch außerhalb der gewohnten Welt der Mainstreammedien informiert und keine Angst vor Anpassungsschmerzen durch Änderungen am eigenen Weltbild hat, dann kann man nur zu der Ansicht gelangen, dass der ÖRR nicht besonders neutral und äußerst regierungsfreundlich berichtet. Ich behaupte nicht, dass das alles eine große "Verschwörung" ist, aber die Strukturen hinter dem ÖR sind nun mal, wie sie sind und bewirken, was sie bewirken.

Ich kann dir nur raten, dich mal in ein bestimmtes, politisches Thema einzuarbeiten, möglichst viele Quellen zu berücksichtigen und am eigenen Leib zu erfahren, wie weit man sich in Teilen vom Major consensus narrative entfernt. Man kann nicht anders als zu erschrecken, wie schlecht die Informationen sind, die einem von den großen Medienplayern und der Wikipedia dargeboten werden.

Es gibt sicherlich politische Themen, bei denen du bereits ahnst, dass die veröffentlichte Meinung nicht die ganze Wahrheit ist, oder?

Problematisch ist natürlich, dass, wenn man sich außerhalb der Mainstreammedienwelt bewegt, die Informationen noch größere Qualitätsbandbreiten aufweisen, von totalem Unsinn und FUD bis zu wirklich interessanten Fakten und Informationen, bei denen man sich wundert, dass das nicht viel bekannter ist.

Ich empfehle ja immer als Einstieg in die Welt außerhalb des Mainstreamweltbildes, sich einmal intensiv mit dem Klassiker "Gladio" zu beschäftigen. Informationen über Gladio sind so gut belegt, dass niemand mehr von VT sprechen kann.
 

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@DerZander: Technisch gesehen handelt es sich um eine Verschwörung. Sie ist lediglich nicht geheim, sondern wie auch schon MaK im Beitrag #12 belegt offen einsehbar. Ich denke das Interview der Claudia Zimmermann mit dem niederländischen Radiosender war in der Hinsicht sehr aufschlussreich, wie das in der Praxis so abläuft, zumindest auf der unteren Ebene und auf der oberen Ebene kennen wir die Vorgänge auch größtenteils.

Was meinst du mit Gladio in diesem Zusammenhang?

Laborant schrieb:
Jede Hohlbirne, welche skandiert dass es nun 52 und nicht nur 51 verschiedene Geschlechter gibt, muss man ernst nehmen, aber jemand der mit der "öffnet die Scheunentore"-Asylpolitik einer eigentlich "rechtskonservativen" (CDU) Kanzlerin nicht einverstanden ist, stellt man an den rechten Rand und bezeichnet ihn als Idioten? So kam es für mich aussenstehenden jedenfalls rüber.
Das kommt so ungefähr hin. Jedenfalls wenn man sich die Massenmedien bei uns so anschaut. Es ist ja sogar so schlimm, dass einem die Bild häufiger schon vernünftiger vorkommt, obwohl sich die Qualität von denen auch nicht gebessert hat.

DerKewle schrieb:
Meiner Meinung nach haben wir es u.a. diesen zwei Köpfen zu verdanken, dass es die EU überhaupt noch gibt.
Was haben die beiden denn /für/ die EU gemacht? Die Migrationspolitik und die Wirtschaftspolitik insbesondere Deutschlands hat die EU gespalten und einige Länder sogar an den Rand des Bankrotts getrieben.

DerKewle schrieb:
Ich hätte gerne mal Beweise, dass die öffentlich-rechtlichen Teil eines großen Propaganda-Apparates sind und diese laufend bewusst Falschmeldungen rausgeben.
Kennst du den Faktenfinder? Der Leiter ist zB Patrick Gensing der ein bekannter Antifa-Sympathisant ist und dies auch vor etwa 2 Jahren noch öffentlich in einem Tweet kundgetan hat. Sein Schwerpunkt ist auch immer noch Antifa... ich mein Rechtsextremismus. Das Interview von Claudia Zimmermann zeigt ein bisschen wie das Ganze abläuft: https://www.youtube.com/watch?v=v-JMF5fvrGU
 

Ripcord

Bekanntes Mitglied
Die SPD fordert jetzt Belege von Maaßen, ansonten ist er nicht mehr tragbar...

Moment mal, haben die Altparteien und die Kanzerlerin nicht als erstes auf angebliche Hetzjagden reagiert, ohne Belege dafür zu haben?

Und jetzt sollen die, die Zweifel daran haben, eben weil es keinen Nachweis gibt sich rechtfertigen, nur weil die Merkel vorschnell Partei ergriffen hat?

Ich weiß nicht mehr was ich dazu sagen soll.

Mir kommt der "Wahlkampf" in Deutschland langsam schmutziger vor als in den Staaten...

Natürlich habe ich mir auch das Video angesehen wo ein Mensch hinter einem anderen hinterhergelaufen ist. Klar ist das nicht okay, egal wer wen verfolgt, aber ich kann in 5 Minuten dutzende Videos auf Youtube finden in denen eine Person eine andere verfolgt/ bedrängt/angreift. Sei es zwischen Antifa, Ausländern, Unbeteiligten oder Rechten. Da hat auch niemand von einer Hetzjagd gesprochen.

Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, weil es der Politik gerade so passt. So sehe ich das. Andersrum wäre es übrigends genauso falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ripcord

Bekanntes Mitglied
@ ibnam,

in Bayern ist doch nächsten Monat Landtagswahl.

Edit: Und auch in Hessen.

Wobei der Machterhalt/Machtgewinn wohl auf der Tagesordnung jeder Partei steht.
 

Der Kewle

Mitglied
Was haben die beiden denn /für/ die EU gemacht? Die Migrationspolitik und die Wirtschaftspolitik insbesondere Deutschlands hat die EU gespalten und einige Länder sogar an den Rand des Bankrotts getrieben.

Die EU-Wirtschaftspolitik Deutschlands hat also Staaten fast in den Bankrott getrieben?
Ich hab ja schon viel Unsinn dazu gelesen, das interessiert mich jetzt aber schon sehr.
Dann schieß mal los, wie Italien, Spanien, Griechenland und Portugal nahezu an Deutschlands Wirtschaftpolitik zugrunde gegangen sind und vor allem wie sich Staaten unter Deutschlands Joch trotzdem wieder aus diesen Kriesen befreien konnten?

In erster Linie sind die Länder das selbst Schuld. Mit dem Finger immer nur auf andere zeigen ist auch in der Politik ganz schlechter Stil.


Kennst du den Faktenfinder? Der Leiter ist zB Patrick Gensing der ein bekannter Antifa-Sympathisant ist und dies auch vor etwa 2 Jahren noch öffentlich in einem Tweet kundgetan hat. Sein Schwerpunkt ist auch immer noch Antifa... ich mein Rechtsextremismus. Das Interview von Claudia Zimmermann zeigt ein bisschen wie das Ganze abläuft: https://www.youtube.com/watch?v=v-JMF5fvrGU


Hab mir gedacht, dass dieses Beispiel kommt. Das kommt immer. Es beweist aber erstmal gar nichts.


Dass dieses Forum hier voll von Verschwörungstheoretikern ist, hatte ich ja schon befürchtet, aber dass hier im Endeffekt nur oberflächliche Phrasen zur Untermauerung seiner abstrusen Ansichten gedroschen werden, wundert mich doch sehr.
 

Laborant

Aktives Mitglied
Die EU-Wirtschaftspolitik Deutschlands hat also Staaten fast in den Bankrott getrieben?
Ich hab ja schon viel Unsinn dazu gelesen, das interessiert mich jetzt aber schon sehr.
Dann schieß mal los, wie Italien, Spanien, Griechenland und Portugal nahezu an Deutschlands Wirtschaftpolitik zugrunde gegangen sind und vor allem wie sich Staaten unter Deutschlands Joch trotzdem wieder aus diesen Kriesen befreien konnten?

In erster Linie sind die Länder das selbst Schuld. Mit dem Finger immer nur auf andere zeigen ist auch in der Politik ganz schlechter Stil.

Ja, die Länder sind gewissermassen selbst schuld. Sind sie nicht konkurrenzfähig und konnten sie vor dem Euro ihre Staatsmisere in der Inflation ertränken. Lira, Drachme, Peseta usw waren nicht wirklich dafür bekannt, robuste Währungen zu sein. Dazu kommt, dass diese Staaten oftmals schlicht nicht konkurrenzfähig produzieren. Deutschland kann ja nix dafür, dass sie einfach die Besten und Preiswertesten in der EU sind!
Allerdings zeige ich da auch gern auf die EU und sage, dass es die EU Deutschland zu einfach machte, ihren Vorteil so mächtig zu nutzen, ohne dass anderen Ländern ein brauchbarer Ausgleich geboten wurde.
Denn so wie in der EU Politik betrieben wird, fallen die wirtschaftlich schwachen Staaten gerne durch die Maschen. Bis Merkel ihre "öffnet die Scheunentore"-Politik startete, mussten Flüchtlinge in dem Staat bleiben, in dem sie zuerst angemeldet wurden. Versuch mal von Afrika oder dem mittlerem Osten direkt, ohne durch ein anderes EU-Land zu reisen, nach Deutschland zu kommen. Einfach so als Beispiel.
 
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