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Brummen wenn PC an Stereoanlage

lion_e

Mitglied
Wenn ich meinen PC an meine Stereoanlage anschließe, habe ich immer so ein Brummen. Ich weiß inzwischen, dass es an der Kabelantenne für das Radio liegt. Wie kann ich dieses Brummen verhindern. Es ist mir nämlich zu blöd jedesmal die Antenne rauszuziehen.

Bin auf eure Vorschläge gespannt
 

SpeedTriple

Mitglied
Hi,

AFAIK gibt es im Elektrofachhandel sog. "Mantelstromfilter" welche man dazwischen klemmt.
Habe es noch nicht ausprobiert, aber gehört dass es das Rauschen unterdrücken soll.

Grüße SpeedTriple
 

DagBO

Aktives Mitglied
Hi

Evt. hilft Dir das hier weiter - viel Spass beim Lesen...;)


Abhilfe ist möglich, indem man die Brummschleife an beliebiger Stelle unterbricht. Kappt man die NF-Verbindung, ist leider nicht nur die Brummschleife unterbrochen, zieht man einen der Netzstecker, ist das Ergebnis ähnlich unbefriedigend. Bühnenerfahrene Roadies kleben bei doppelter Erdung einfach den Schutzkontakt von einem der beteiligten Netzstecker mit Gaffa-Tape ab - eine ebenso mutige wie unzulässige Vorgehensweise.

Schon lange nicht mehr zulässig, aber dennoch anzutreffen: `klassische Nullung´ als Ursache für Netzbrumm. Auch hier hilft ein Trennübertrager in der NF-Leitung.

Glück hat derjenige, dessen HiFi-Anlage komplett schutzisoliert ist (erkennbar an den `Rasierer´-Netzkabeln mit Euro-Flachsteckern) und deshalb auf eine Verbindung zum Schutzleiter verzichtet. An der Brummeinstreuung ist dann bestenfalls noch das Antennenkabel zum Tuner schuld. Hier hilft ein sogenanntes Mantelstromfilter, das das Antennensignal über genügend kleine Kondensatoren oder einen galvanisch trennenden Übertrager ankoppelt. In der Abschirmung des Koax-Antennenkabels kann dann kein niederfrequenter Strom mehr fließen.

Ist jedoch an der Schutzerdung einer HiFi-Komponente nichts zu rütteln, muß ohne Ausnahme jede NF-Verbindung zum schutzgeerdeten PC über Trennübertrager erfolgen. Ein solcher 1:1-Übertrager für Stereosignale wird beispielsweise von Conrad fertig konfektioniert unter der Bestellnummer 311405 angeboten. Erbsenzählende HiFi-Puristen werden jetzt vielleicht die Nase rümpfen, aber bei unseren Messungen im hauseigenen NF-Labor konnten wir bei diesem preiswerten Utensil einen absolut vernachlässigbaren Klirrfaktor von weniger als 0,01 % und einen linealglatten Frequenzgang von 20 Hz bis 35 kHz feststellen - da kommt keine LP mit. MIDI-Kabel zu etwaigen Musikinstrumenten zählen übrigens nicht als galvanische Verbindung, weil jeder MIDI-Eingang über Optokoppler massefrei gehalten wird.

Die Suche nach dem Störenfried Netzbrummen und der Ursache der Brummschleife ist theoretisch recht einfach: Man entfernt so lange Geräte aus dem Verbund, bis Ruhe herrscht. Oft ist die ungewollte Masse/Schutzleiter-Verbindung allerdings nicht offensichtlich, weil etwa der Verstärker mit dem nacktem Metallboden auf einem Heizkörper aufliegt. Brummt Ihr Amp dagegen auch ohne Verbindung zu irgendwelchen anderen Geräten, stammt die Störung aus dem unzureichend stabilisierten oder gesiebten Verstärker-Netzteil. Dann empfiehlt sich wirklich die Anschaffung eines besseren Gerätes.

[Quelle c't]
 

dasWissen

Neues Mitglied
also ich hatte das brummen auch ... hat sich aber schnell wieder gelegt nachdem ich erkannt habe dass ich nur das antennenkabel rausziehen muss wenn die hifi anlage mit dem pc verbunden ist ...
 

Tobbi

Mitglied
bei einem kumpel von mir lag es daran, dass er den kabelanschluss ans radio gesteckt hatte - er hat da so ein spezielles teil gekauft, was zwischen kabelanschluss und radio gesteckt wurde(~€5) -> siehe da, das 50hz-brummen war weg :)
 

3dc

Mitglied
So einen Mantelstromfilter gibt es bei A-Z für 4-5 EUR.
Und das Brummen ist verschwunden... :top:

MfG - 3dc
 

lanturlu

Mitglied
Original geschrieben von DagBO
...
Schon lange nicht mehr zulässig, aber dennoch anzutreffen: `klassische Nullung´ als Ursache für Netzbrumm. Auch hier hilft ein Trennübertrager in der NF-Leitung.
...
[Quelle c't]

Den Begriff "klassische Nullung" habe ich erst vor kurzem gelernt. Daß sie nicht ungefährlich ist, zeigt diese Geschichte, die ich vor einiger Zeit gepostet und auch schon im Steckdosen-Thread verlinkt habe.

Ein zusätzliches Risiko ist dieses:
Die klassische Nullung hat eine entscheidende Schwachstelle: wird der PEN-Leiter an irgendeiner Stelle unterbrochen, passiert folgendes:
1. die Geräte, die vom Zählerschrank aus gesehen hinter der Unterbrechung liegen, arbeiten nicht mehr.
2. der gesamte PEN-Leiter steht hinter der Unterbrechung unter voller Netzspannung - und damit alle daran angeschlossenen Gerätegehäuse.
Die Schutzmassnahme hat sich nun in ihr Gegenteil verkehrt: die zu schützenden Geräte werden zu Unfallquellen, insbesondere deshalb, weil ihr gleichzeitiges Ausfallen zu Reparaturversuchen animiert.

Quelle

Das hat zwar nichts unmittelbar mit einer Brummschleife zu tun, aber es schadet nichts, diese potentiellen Risiken zu kennen, da die "klassische Nullung" wohl noch sehr häufig anzutreffen ist und manche HK´ler vielleicht doch mal Hand an Elektroinstallationen legen.
 

BenGolf

Neues Mitglied
ganz einfach

Für alle, die kein Geld ausgeben wollen...
Was die Profis alles erzählen, von wegen Mantelschutzfilter,Abschirmung des Antennenkabels etc.

Ich habe einfach ein Tesafilmstreifen um den Ausgang der Stereoanlage geklebt und dann das Antennenkabel wieder eingesteckt (mehr gedreht, wegen dem Tesa).

Kein Brummen mehr..... Keine Kosten.
 

Hausmasta

Neues Mitglied
Bei meine Amilo Notebook hatte ich auch das Problem wenn ich über den SPDIF Ausgang in die Stereoanlage fahre (Klinke auf Cinch). Ich bekam immer ein Brummen sobald das Netzteil angeschlossen wurde. Ich habs dann mit einem anderen Kabel probiert und das Brummen war weg. Hab festgestellt das der neue Klinkenstecker etwa 0.5 Millimeter kürzer ist als der alte und auch wirklich bis zum Anschlag in die SPDIF-Buchse reingeht, was beim alten Stecker nicht der Fall war.
Möglicherweise ist das bei einigen Systemen schon die Lösung. Ansonsten sollte ein Mantelstromfilter abhelfen.

greets
Hausmasta
 
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