Bräunungstabletten ?!?!?!?

nero21

Mitglied
Hi,

ich wollte man wissen, ob einer von euch Erfahrung mit Bräunungstabletten hat ?
Weil ich wollte eigentlich auch mal ein bissel brauner werden, aber eben nicht diese ungleichmäßige Bräune (T-shirt z.B.) sondern etwas einheitlicher.
Und Solarium soll ja nicht so gut sein und außerdem ist mir das auch zu aufwendig da extra immer hin zu latschen.

Also wenn einer von euch zufällig Hautarzt ist oder das mal ausprobiert hat, bitte hier posten !!! Danke !
 

sushybymy

Mitglied
ich kann mir garnich vorstellen das es sowas gibt bzw das des funzt. aber es würde mich schon interessieren! gruß basti
 

Daniel0202

Mitglied
Ich kenne da ein altes Hausrezept. Nennt sich Schuhchreme und kann gleichmäßig aufgetragen werden.
Nein, mal im ernst. Wie sollen Tabletten die Hautfarbe beeinflussen?

MfG, Daniel
 

nero21

Mitglied
Es gibt wohl 2 Varianten :

a) Beta Carotin welches aus so ner Meeresalge gewonnen wird, wird unter der Haut angelagert und durch die normale Hautschuppung an die Oberfläche getragen. Da dieses Beta Carotin diese Hautbraun Farbe hat wird die haut braun.

b) Das Melanin was normal für die Bräune sorgt wird angeregt. Also man wird schon bei wesentlich weniger Sonneneinstrahlung braun.

Also gehen tut sowas schon. War mal ein Bericht in Spiegel TV aber ob das nun gesund ist oder nicht und wie genau das alles abläuft weiß ich eben nicht. Es soll ja auch Mittel geben bei denen man gelb und nicht braun wird. Das soll wohl mit dem verwendeten betacarotin zusammenhängen.

Fragen über Fragen und kein Land in Sicht :(
 

jule82

Neues Mitglied
kenne mich da auch nicht aus, aber wollte mal was änliches wissen:

wieso soll solarium nicht so gut sein?
hab davon noch nichts gehört!
 

bluejeany

Mitglied
Halli Hallo

Eben. Wenn man`s nicht übertreibt mit den künstlichen Sonnenstrahlen, ist es bestimmt nicht ungesund. `Lieber braun als down` steht bei uns auf dem Solariumfenster. Gilt natürlich mehr für die sonnenarme Zeit. Ich gehe konstant jeden Samstag für `ne Viertelstunde dahin ( natürlich nicht jetzt bei den irren Temperaturen *schwitz*) und glaube nicht, daß ich davon Hautkrebs kriege.
Und morgens ein großes Glas Karottensaft mit Milch oder Buttermilch ersetzt die Bräunungspillen. Die sind auch - glaub ich - ziemlich teuer.Die kleine Flasche Möhrensaft mit Honig kostet bloß 39 Cent.

Also - viel Spaß beim `Grillen`.....

Gruß Geli :)
 

T39

Bekanntes Mitglied
Wenn sie glauben, dass das Solarium eine sichere Alternative ist, um sich zu bräunen, lesen Sie einmal, was Regierungsbehörden und Fachärzte dazu zu sagen haben. Die FDA (Food and Drug Administration - Behörde, die in den USA u.a. für die Zulassung und Prüfung von Medikamenten zuständig ist, A.d.Ü.) widerspricht der Behauptung von Sonnenstudio-Betreibern, UV-A Solarien seien sicherer als die Sonne und UV-B Lampen, und sagt, die UV-Strahlung aus Solarien ist eine zusätzliche Belastung zu der UV-Strahlung der Sonne und erhöht das Hautkrebsrisiko.
Die Federal Trade Commission (FTC - US-amerikanische Handelskommission) schreibt auf ihrer Website www.ftc.gov, dass „UV-A Strahlen zwar weniger wahrscheinlich einen Sonnenbrand verursachen als UV-B Strahlen, aber im Verdacht stehen, an der Entstehung von malignen Melanomen beteiligt zu sein und das Immunsystem zu schädigen". Laut FTC „verschlimmert die Solarium-Strahlung vom Sonnenlicht verursachte Schäden, weil das ultraviolette Licht die Haut tatsächlich dünner macht und dadurch ihre Heilung behindert."
Am deutlichsten spricht sich aber die American Academy of Dermatology (AAD - Akademie für Hauterkrankungen) gegen Solarien aus. Laut einer Pressemitteilung aus dem Jahr 1997 auf ihrer Website www.aad.org geben die meisten UV-Lampen in Solarien „zwei- bis dreimal mehr UV-A ab, als die Erde draußen erreicht ... der durchschnittlich 15 bis 30-minütige Besuch in einem Solarium entspricht einem ganzen Tag am Strand."
Die AAD merkt auch an, dass Sonnenliegen verschiedene Arten von Lichtempfindlichkeit auslösen, einschließlich fototoxischer und fotoallergischer Reaktionen und polymorpher Lichtdermatosen, die sogenannte „Sonnenallergie".
Einige Befürworter von Solarien sagen, man sei „vorgebräunt" besser vor der UV-Strahlung der Sonne geschützt. Die AAD hält dagegen, diese Vorstellung würde durch keine einzige Studie gestützt.
Die AAD weiter: „Auch kurzes Bräunen im Studio kann Rötungen, Juckreiz und trockene Haut verursachen. Die Folgen von längerfristigem Bräunen im Solarium sind schlaffe, faltige Haut und Hautkrebs".
In den USA gibt es sehr unterschiedliche Bestimmungen für Solarien. In einigen Staaten oder Gemeinden gibt es keinerlei Einschränkungen. Die einzigen landesweiten Regelungen verlangen für den Kunden zugängliche Warnhinweise und Bedienungsanleitungen, um „mögliche Verletzungen zu vermeiden oder zu minimieren".
Wer unbedingt braune Haut haben möchte, kann es mit sogenannten „Selbstbräunern" versuchen. Laut FDA Website www.fda.gov verleihen diese Produkte der Haut ein gebräuntes Aussehen, indem sie auf die Aminosäuren auf der Hautoberfläche wirken. Das einzige derzeit zu diesem Zweck zugelassene Mittel ist Dihydroxyaceton (DHA). Die Produkte können allerdings schwierig aufzutragen sein und an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich reagieren, so dass es zu einer ungleichmäßigen Bräune kommt.
Bräunungscremes sind eingefärbte Feuchtigkeitscremes oder Puder, die aufgepinselt werden, um der Haut vorübergehend ein gebräuntes Aussehen zu verleihen. Manche werden örtlich aufgetragen, um die Haut vorübergehend einzufärben. Normalerweise können sie mit Wasser und Seife wieder abgewaschen werden. Sie können nach dem Auftragen streifig werden und, wenn sie nass werden, möglicherweise Kleidungsstücke verfärben.
Selbstbräuner und Bräunungscremes dürfen keine Sonnenschutzmittel beinhalten oder mit einem LSF gekennzeichnet werden. Verbraucher sollten die Etiketten sorgfältig lesen, um feststellen zu können, ob das Produkt tatsächlich Schutz vor der Sonne bietet. „Sie liefern nicht den Schutz wie wirklich braune Haut, da sie wirken, indem sie unsere Melanozyten anregen, Melaninpigment zu produzieren", sagt DAN Mitglied und Hautarzt Dr. Bruce Miller.
Was die sogenannten „Bräunungspillen" angeht - sie sind von der FDA weder zugelassen, noch werden sie empfohlen. „Bräunungspillen funktionieren nicht", sagt Dr. Miller.
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DAN America Communication
 

bluejeany

Mitglied
Naja ... wenn ich Ihre Ausführungen hier so lese, wird`s einem schon leicht anders.

Aber auch Bräunungscremes sind mit Vorsicht zu genießen. Ich habe eine solche mal angewandt, weil ich braune Beine haben wollte. Anschließend hatte ich eine Allergie, daß ich vor lauter Juckreiz fast wahnsinnig geworden bin - und das über einige Tage - . Also lieber erst mal an einem kleinen Stück Haut testen.

Viele Grüße
Geli
 

nero21

Mitglied
Original geschrieben von Dirk E. Gerling
Was die sogenannten „Bräunungspillen" angeht - sie sind von der FDA weder zugelassen, noch werden sie empfohlen. „Bräunungspillen funktionieren nicht", sagt Dr. Miller.

Also so weit ich das mitbekommen habe, wurden diese Pillen schon mal getestet. Und bräunen tuen sie wohl. Die entscheidende Frage ist für mich ob sie ungesung sind. Weil die kosten etwa 15-20€ im Monat. Ist zwar nicht geschenkt, aber wenn´s nicht schädlich wäre würde ich das schon mal ausprobieren.
 

Thomas

Bekanntes Mitglied
Findet denn wirklich jeder hier eine braune Hautfarbe attraktiver als blaße Haut?
Ich krieg immer einen Anfall, wenn ich jemanden im Winter mit der typischen Solariumbräune sehe. Seine Haut so zu strapazieren und derart altern zu lassen halte ich für absolut unnötig, genauso wie extremes Sonnenbaden. Absolut nicht sinnvoll bei der heutigen Intensität der Sonne.
 

Daniel0202

Mitglied
@asrael:
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur im Sommer will, glaube ich, niemand mit PC Bräune rumlaufen, und da nicht jeder die Zeit für Sonnenbaden oder Sonnenstudio hat, muss halt ne Alternative her.

MfG, Daniel
 

Anja84

Mitglied
Von den Cremes wird man oft doch mehr fleckig als braun. Und Tableten glaub ich nicht dran. Deswegen hab ich eine Flat im Solarium.
 
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