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Aus Dresdner Chipfabrik: 2,5-Gigahertz-Chip für Smartphones und Tablets angekündigt

ColorMe

Mitglied
also der verbrauch sinkt mit der besseren fertigung. abgesehen davon steht dort "nur" BIS 2,5... wenn man danach geht sind bei heutigen computerchips um die 8,2ghz möglich.
es bedeutet eben einfach nur, dass es möglich ist ihn bis zu diesem takt zu nutzen.
hinzu kommt noch, dass die akkuforschung auch nicht gerade langsam ist. das problem ist nur, dass die immer höher abgefragte leistung immer mehr verbraucht und somit die akkuleistung konstant zu bleiben scheint.
 

benthepen

Bekanntes Mitglied
Sicherlich wird auch an den Akkus gearbeitet, aber es ist ja auch so, das die schnelleren Chips sogar noch weniger Strom verbrauchen, als die "alten" Chips mit z.B 1 GH Taktrate.
Die Entwicklung geht immer weiter....
 

Ronk

Mitglied
Ich mache mir auch ungemein Sorgen um die Akkus. Wenn der Prozessor tatsächlich 30% weniger Strom braucht als die heute aktuellen, dann werden sich die Akkus sicher vernachlässigt fühlen ;-p

Bei Prozessoren die Frequenz hochzuschrauben ist eben einfacher als völlig neue Akku-Technologien zu entwickeln. Die Lithium-Ionen-Technologie ist schon ziemlich ausgereift. Daher sind an dieser stelle kaum noch große Schübe zu erwarten. Und was aus den Zink-Luft-Akkus wird bleibt wohl noch abzuwarten...
 

houwelhorst

Neues Mitglied
Ist der MHz-Wahn nun auch bei den Smartphones ausgebrochen? Was würden denn diese 2,5 GHz bringen, wenn der Dresdner Hersteller eine dermaßen ineffiziente Architektur entwickelt hat, dass der Chip letztendlich weniger als die Qualcomm-Modelle leistet?
 

Frankfurter Knackarsch

Aktives Mitglied
In Smartphones wären XCores und solche Taktraten sinnfrei, aber für hochauflösende Tablets sicher ein Segen. Und nebenbei dient es ARM beim Schwanzvergleich mit intel Atom.

Eins verstehe ich nicht, warum für jede neue Prozess Generation immer zuerst ARM SoCs hergestellt werden? Sind die simpler herzustellen als bspw Desktop CPUs/GPUs? Kann ich mir nicht vorstellen. GF gehört doch zum Großteil AMD und AMD hat mit ARM nix am Hut. Die ersten 28nm Chips von AMD selbst wie die kommende Fusion APU, also CPU+GPU, sollen dagegen erst in Q2/Q3 2011 vom Band laufen.
 

salamanca

Mitglied
Globalfoundries ist lediglich der Produzent der Chips, wie etwa TSMC. Hauptanteilseigner ist meines Erachtens ein Staatsfond aus Abu Dhabi.
Ich würde jetzt mal frei aus dem Bauch heraus behaupten, dass sämtliche x86 CPU-Kerne mehr Transistoren aufweisen als die ARM-Kerne, weshalb es leichter sein sollte letztere mit vernünftigen Ausbeuten aus den neuen Herstellungsprozessen zu bekommen.
 

Frankfurter Knackarsch

Aktives Mitglied
@salamanca
Das habe ich mir im nachhinein auch gedacht, weil die ARMs kleinere Die-Flächen haben und entsprechend die Ausbeute pro Wafer, gegenüber den voluminöseren X86 höher ist.
Andererseits werden afaik ARMs auch nur im sog. Bulk-Silizium Verfahren, was besagte 28nm erreicht hat, gefertigt, im Gegensatz zum komplexeren aber effizienteren SOI Verfahren, die GF bei den X86 Prozessoren einsetzt, wo sie noch an 32nm arbeiten, so auch, an der Stelle korrigiere ich mich mal, die angekündigte Fusion APU.
 
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