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Apple verliert Patentstreit!

DDD

Aktives Mitglied
Ist zwar ne ordentliche Summe die Apple aber wahrscheinlich aus der Portokasse zahlt wenn die Summe überhaupt so Hoch wird.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Portokasse wäre wohl übertrieben, aber eine mögliche Revision könnte natürlich auch Verzögerungen erwirken. Ich frage mich sowieso wieso solche Unsummen zustande kommen. Theoretisch kann man damit eine Fa. in den Ruin stürzen.
 

nohtz

Bekanntes Mitglied
ja, kann man...
aber diese firma wäre wohl nicht da, wo sie jetzt ist, hätte man nicht mehr oder weniger wissentlich diese patente verletzt, um damit geld zu verdienen?!?
mein mitleid hält sich in grenzen..
 

Schram1000

Neues Mitglied
Portokasse wäre wohl übertrieben, aber eine mögliche Revision könnte natürlich auch Verzögerungen erwirken. Ich frage mich sowieso wieso solche Unsummen zustande kommen. Theoretisch kann man damit eine Fa. in den Ruin stürzen.
Solche Summen werden nicht aus dem Bauch herausfestgelegt, sondern resultieren aus dem Marktwert eines Patentes und dem Marktwert des entsprechendem Unternehmens.
 
M

Macianer

Guest
@ cookie: <<Ich frage mich sowieso wieso solche Unsummen zustande kommen.>>
Sehr einfach: In USA arbeiten Anwälte i.d.R. rein erfolgsabhängig, d.h., nur wenn sie einen Prozeß gewinnen, bekommen sie Geld. Das Anwaltshonorar beträgt in USA häufig um die 50% von der Entschädigungssumme.
Das führt häufig dazu, daß namhafte große Anwaltskanzleien, die oft einige hundert Anwälte beschäftigen, bestimmte Fälle (Aufträge) überhaupt nicht annehmen, wenn bzw. solange diese ihnen nicht lukrativ genug erscheinen. So werden häufig exorbitante Entschädigungsforderungen aufgestellt, nur um einen bestimmten Anwalt (den besten) zu bekommen.
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Das amerikanische Rechtssytem ist mir bestens bekannt. Nur da kann man richtig Kohle scheffeln. Ich sag nur McDoof und heißer Kaffee.

Bester Anwalt, Marktwert....... schön und gut. Wirkt schon sehr übertrieben, aber egal. Geld regiert die Welt.
 
M

Macianer

Guest
<<Das amerikanische Rechtssytem ist mir bestens bekannt. Nur da kann man richtig Kohle scheffeln. Ich sag nur McDoof und heißer Kaffee.>>
Dann verstehe ich Deinen Satz aus Deinem Beitrag #3 in diesem Thread nicht: <<Ich frage mich sowieso wieso solche Unsummen zustande kommen.>>
 

ichwarsnicht

Mitglied
@ cookie: <<Ich frage mich sowieso wieso solche Unsummen zustande kommen.>>
Sehr einfach: In USA arbeiten Anwälte i.d.R. rein erfolgsabhängig, d.h., nur wenn sie einen Prozeß gewinnen, bekommen sie Geld. Das Anwaltshonorar beträgt in USA häufig um die 50% von der Entschädigungssumme.
Das führt häufig dazu, daß namhafte große Anwaltskanzleien, die oft einige hundert Anwälte beschäftigen, bestimmte Fälle (Aufträge) überhaupt nicht annehmen, wenn bzw. solange diese ihnen nicht lukrativ genug erscheinen. So werden häufig exorbitante Entschädigungsforderungen aufgestellt, nur um einen bestimmten Anwalt (den besten) zu bekommen.


verstehe ich nicht... und die richter sind auch erfolgsbeteiligt und wollen lieber ein stück von nem größeren kuchen????
 

cookieman

Bekanntes Mitglied
Die Frage die ich mir gestellt habe ist, ob es gerechtfertigt ist.....oder ob hier wieder nur die Geldgier regiert. Auf so einer Basis kann sich eine Firma richtig gesundstoßen. Ob das rechtens ist werden wir nie erfahren.
 
M

Macianer

Guest
@ nohtz: <<der richter hat die summe festgelegt, nicht die anwälte der kläger.>>
Natürlich urteilt der Richter. Der Kläger bzw. dessen Anwälte klagen jedoch auf Zahlung einer bestimmten Summe, z.B. 1 Mrd. Us$. Die ANwälte des Beklagten argumentieren dem Grunde und der Summe nach dagegen. Am Ende entscheidet ein Richter irgendwo in der Mitte, in diesem Fall bei 625 Mio. Us$.
 

nohtz

Bekanntes Mitglied
ist nix neues, dass die wahrheit irgendwo in der mitte liegt.
aber wenn da die 1mrd $ im raum stand (apple hat sich sicherlich bis dato dumm&dämlich verdient, mehr als die 1 mrd $) und der richter sagt 625mio $, dann hat er den kläger ja als nicht sooo geldgeil gesehen.
schliesslich hätt er ja auch sagen können,
"nö, die summe ist utopisch ihr geldgeilen säcke. ich sach ma, 23 mio bekommt ihr zugesprochen" ...
 

Fliegerthomas

Neues Mitglied
ich weiß´auch nicht wieso aber irgwie kann ich mir das schon vorstellen, dass Apple so etwas macht. Sie sind halt jetz auf dem DZug zum Erfolg und wollen da auch nicht nachlassen und dann macht man eineiges um an das Beste ranzukommen. Wie dem jedoch auch sei ich liebe mein Handy , mein kleines iphone 4 hehe:p
 

Bumm Bumm

Aktives Mitglied
Also CoverFlow - daran kann ich mich erinnern - hatte Apple damals eigentlich gekauft (so hieß es zumindest). Denn das war zunächst ein externes Tool, daß einfach nur über Applescript mit iTunes kommunizierte und die Cover darstellte. Das externe Tool wurde dann mit Übernahme in iTunes auch eingestellt, also alles friedlich und einvernehmlich. Ohne dem OK der Programmierer (und vielleicht 'nem netten Job) hätten sie's ja nie bekommen...

Ich gehe davon aus, daß dem Herrn Professor auf seine alten Tage die Spielschulden auf die Tasche fallen und er sich deswegen auch gleich noch Apple's Suchmaschine vorgeknöpft hat. Denn auch das was dort abläuft ist keine Zauberei. Nur: Der Richter hat Ahnung von Gesetzbüchern (ich bezeichne das nicht als "Recht"), aber nicht von Informatik. Ob das jetzt 'ne große Maus oder 'ne kleine Ratte ist, kann er garantiert nicht auseinander halten.
 
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