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Amazon.de: Cyber Monday sorgt für Wut bei Kunden

Marcitos

Mitglied
habs beim Defy auch probiert. Keine Chance. Mir war schon klar, dass es nicht viele sein würden aber ich habe echt sofort drauf geklickt.
trotzdem liebe ich Amazon :-D.
 

ullumulu

Aktives Mitglied
Den leuten ist auch echt nichtmehr zu helfen. Die VERLANGEN das sie was abbekommen..
Das ist doch überall anders auch so:
- wenn Konzertttickets alle sind, sind die alle
- wenn die Festplatten bei MediaMArkt alle sind...
-wenn kein Eis mehr in der Packung ist..

Sowas kindisches wie bei Amazone in deren Foren grade abgeht, habe ich noch nie gesehen.

Die kommen jetzt mit rechtsklagen..als wenn sie anspruch drauf hätten.
Und muckieren sich über leute die clever waren und mit mehren Leuten und Browsers auf ein Artikel geboten haben.

Oder noch besser: bleiben deswegen Zuhause...teilweise ohne Urlaub zu nehmen..denen sollte man die Arbeit kündigen!

Raffgier und geiz kennt mittlerweile keine Grenzen mehr.

Die sollen doch froh sein, das Amazon das macht...so hatten sie ein chance drauf..wie bei der Lotterie.

Der erste mahlt zuerst.
 

Dixie Normous

Neues Mitglied
Den Amis is das vielleicht egal, aber die Deutschen sind anscheinend kritischer. Und nicht zu Unrecht, wie ich finde.

Wenige Sekunden ist tatsächlich lachhaft. Da ist die Bedienung der HP auch gar nicht ausgelegt für. 5min hätte ich völlig ok gefunden. Dann ist es auch egal, ob die PC mit Braunschweig syncronisiert ist, oder nicht.

PS: Oh Gott, ich hab hier doch wieder reingeschaut... Aber die Seite war noch offen.
 

ullumulu

Aktives Mitglied
Ich bitte dich. Wenn man allen leuten die in 5min eine playstation haben wollte,gegeben hätte...wären das mehrehre hunderttausend gewesen.denk nochmal darüber nach.
 

Arminator

Aktives Mitglied
@ullu
Stimmt nur bedingt. Rechtlich ist man bei "solange der vorrat hält" trotzdem dazu verpflichtet dass der Vorrat angemessen groß ist. Wenn man also wirbt und zu erwarten ist dass 100.000 kommen wäre es nicht rechtens nur 3 Artikel anzubieten.
Kanns nicht sagen wies bei Amazon war, aber so ganz aus dem Schneider ist amazon jedenfalls nicht. Da können schon Klagen drohen.
 

ullumulu

Aktives Mitglied
Das war eine Aktion. Wie im Supermarkt der ein Supersonder Angebot auf ein bestimmten Artikel für ein bestimmte Zahl, mit begrenzten Stückzahl wirbt.
Wenn die bereitgestellte Stückzahl alle ist. Kann der Supermarkt 10min später den selben Artikel für den normalpreis verkaufen..kein Kunde hat anrecht, bei einer Sonderaktion ein Artikel zu erhalten.

Mich regt nur auf wie die Leute rumheulen..als wäre ihnen ein Schaden enstanden. WO sind wir den hier??
 

IM Carlos

Mitglied
@ullumulu: Du vergißt bei Deiner ausufernden Kritik, dass Amazon damit gestern erst groß Presse gemacht hat, um dann sage und schreibe 40 (!) PS3 zum gesenkten Preis in Umlauf zu bringen (Angabe von Amazon direkt). Dass man bei der durchschnittlichen Käuferzahl, der Presse im Vorfeld und dem zu erwartenden Preis mit mehr rechnen hätte müssen ist wohl klar. Somit ist es eigentlich ein klarer Fall von unlauterem Wettbewerb. So wie Amazon das veranstaltet hat war es eher ein Glücksspiel (für Dich halt Lotterie) und die sind in Dt. nun mal strengen Regularien unterworfen. Würde mich also nicht wundern, wenn die der Cyber Monday noch ein höchst reales juristisches Nachspiel hat, vom Imageschaden mal abgesehen.

Ich hoffe das der diejährige Amazon-Advents-Kalender dann wieder reibungsloser läuft. Da sind die Preise zwar nicht ganz so klein, aber dafür ist es realistischer noch ein paar Artikel zu bekommen.
 

Arminator

Aktives Mitglied
@ullu
Würde man so meinen. Aber das werberecht ist bei solchen Dingen sehr viel strenger. Bin zu wenig Fachmann um das im Detail zu bewerten, aber für mich hört hört sich das klar nach einer Lockvogelaktion an.
 

Nuvolari

Mitglied
Bewertungen

Hat jemand mal zum Spaß nach den Bewertungen geguckt, die angeblich in den Keller gerutscht sind?
Davon ist nicht mehr zu sehen. Amazon hat ALLE negativen Rezensionen, die den Cyber-Monday betroffen haben gelöscht!
 

Noticed

Bekanntes Mitglied
@ ullumulu
"Kann der Supermarkt 10min später den selben Artikel für den normalpreis verkaufen..kein Kunde hat anrecht, bei einer Sonderaktion ein Artikel zu erhalten."

Das ist so nicht ganz richtig:
http://www.123recht.net/article.asp?a=13808&f=nachrich%20ten_vor~gericht_20050711-1710kyq&p=1&ccheck=1

http://de.wikipedia.org/wiki/Lockvogelangebot
 

IM Carlos

Mitglied
btw. mich wundert, dass AMazon die 40 PS3 selber genannt hat. Man muss kein Adam Ries zu sein, um sich auszurechnen, dass das bei dem erwarteten Ansturm nur Lockvogel-Mengen sind, was dem ganzen Glücksspielcharakter gibt und somit abmahnfähig ist. MediaMarkt wurde für selbe Praxis schon häufiger abgemahnt.
 

Dixie Normous

Neues Mitglied
Wasser auf meine Mühlen ;).

Allerdings frage ich mich, inwiefern das Lockvogelproblem auch bei Onlineshops gilt, wo man nicht extra hinfahren muß und so viel Aufwand in Kauf nimmt. Das könnte dazu führen, dass eine potentielle Strafe zumindest gemindert wird. Allerdings bleibt Irreführung Irreführung!

Aber die 40 PS3 zu nennen, könnte wirklich ein Schuß ins Knie gewesen sein *lol*.
 

DingChavez_812

Neues Mitglied
hier mal ein Auszug:

http://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/recht-steuern/recht/wettbewerbsrecht/solange.html

Für die Hauptware bleibt es bei dem bisherigen wettbewerbsrechtlichen Grundsatz, dass die Ware, die angeboten wird, auch vorrätig sein muss. Der Kunde er¬wartet, dass die angebotenen Waren zu dem angekündigten oder dem nach den Umständen zu erwartenden Zeitpunkt verfügbar sind, so dass die Nachfrage befriedigt werden kann. Ein Handelsunternehmen, das öffentlich mit preisgünstigen Artikeln wirbt, muss für einen angemessenen Warenvorrat sorgen. Als angemessen gilt im Regelfall ein Warenvorrat für zwei Tage (Ziffer 5 Schwarze Liste zu § 3 Abs. 3 UWG), es sei denn, dass der Unter¬nehmer Gründe nachweist, die eine geringere Bevorratung rechtfertigen oder z. B. im Fall von Restposten, die auch als solche besonders ausgewiesen werden (zum Beispiel „ nur noch 200 Stück“). Der bloße Hinweis „Solange der Vorrat reicht“ ist im Hinblick auf die Hauptware nichtssagend und führt nicht zu einer Verkürzung der Zwei-Tages-Frist.

Als ausdrücklich unzulässig ist es auch anzusehen, wenn der Unternehmer in der Absicht, eine andere Ware abzusetzen eine fehlerhafte Ware vorführt oder sich weigert, die angebotene Ware zu zeigen oder zu bestellen (Ziffer 6 Schwarze Liste zu § 3 Abs. 3 UWG). Diese Grundsätze gelten übrigens entsprechend auch für das Angebot von Dienstleistungen

Wenn also Amazon bei jedem Artikel die entsprechend zur Verfügung stehende Gesamtstückzahl angegeben hat, hat sich das Thema erledigt. Lediglich ohne Angabe einer Gesamtstückzahl hätten sie zumindest nach deutschem Recht Probleme bekommen. Ich kann mir aber vorstellen das es in den USA anders ausschaut.
 

Dixie Normous

Neues Mitglied
PS: Vor allem war es ja so, dass das Produkt WEITER vorhanden war, nur eben zu einem höheren Preis. Das macht den Lockvogel-Tatbestand noch offenkundiger. Könnte mir gut vorstellen, das da geklagt wird. Die "Wenn weg, dann weg"-Floskel, die ja bei anderen Lockangeboten auch schon unlauter wäre, kann man hier nicht mal anbringen.
 
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