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Abzocke bei Simyo

IchBinNichtAreamobile.de

Bekanntes Mitglied
@pf: "Durch die große Mutter dürfte schon viel aufgefangen werden, sollte es wirklich so weit kommen, dass Simyo nicht mehr kann.
Daher sehe ich das schon als wichtigen Faktor an."
>>Als Faktor wofür? Dafür dass sie pleite gehen? Das ist in der Tat nicht wahrscheinlich. Aber schlechter Kundenservice und Gewinnmaximierung sind aus den genannten Gründen trotzdem wahrscheinlich. Die Tochterfirma hat mit der Mutter im Zweifelsfall nichts zu tun (zumindest als obere Abschätzung).
 

chief

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@Pixel
Warum soll den die große Mutter was auffangen, wenn Simyo nicht mehr kann? Das wäre doch das beste was der Mutter, genau genommen, passieren kann.

Die Simyo Kunden werden zu Marke XY transferiert und das ganze wird Marketingtechnisch als zusammen Schluß verkauft. Weil Marke XY attraktiver ist als Simyo und man auch noch was sparen kann. Fertig ist die Vertuschung der eigentlichen Simyo Pleite. (Von mir mal zusammen gesponnen :))
 

pixelflicker

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@ibnam:
Ja, eben das meine ich. Die Große Mutter verhindert eher, dass die Firma pleite geht als das bei einer eigenständigen Firma der Fall wäre und schlechten Service und Gewinnmaximierung sind sicher kein Phänomen, das von der Konzernstruktur abhängt, sondern eher von der Fürhungsstruktur. Das kann dir bei den größten Konzernen passieren. Da sind kleine Firmen oft sogar eher besser.


@chief:
> Das wäre doch das beste was der Mutter, genau genommen, passieren kann.
Warum soll es das Beste für eine Firma sein, wenn deren Tochter pleite geht?

Und wenn genau das passiert, was du schreibst, also, dass die Kunden dann zur Mutter migriert werden, ist das für den Kunden doch keine verkehrte Sache. Eben genau das meinte ich ja mit Auffangen.
 

IchBinNichtAreamobile.de

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@pf: Es ist durchaus Gang und Gebe, dass man kleine "Billigtöchter" erschafft um a) mit den anderen Billiganbieter in Konkurrenz zu treten und b) um die Billigkunden auch wieder zu den teuren zu treiben.

"Das kann dir bei den größten Konzernen passieren. Da sind kleine Firmen oft sogar eher besser."
>>Ja, nur das Simyo keine kleine Firma ist, sondern zu Telefonica gehört ;)

Nur nochmal zu Erinnerung:"Also ich weiß nicht, wie es Simyo finanziell geht, aber die Leistung spricht nicht wirklich dafür, dass dieser Anbieter seriös ist.[\n]
Ich würde mich ebenfalls an Telekom, Vodafone und dergleichen wenden." --krakatoa;
>>Darum ging es. Und während du wahrscheinlich Recht hast, dass Simyo eher nicht pleite geht, so dürfte man bei Simyo Service und alles was dazugehört noch mal ne Spur schlechter sein als bei Telefonica (O2-Eplus) selbst. Das ist durchaus üblich.
 

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Bekanntes Mitglied
> Ja, nur das Simyo keine kleine Firma ist, sondern zu Telefonica gehört
Sag ich ja die ganze Zeit.


> so dürfte man bei Simyo Service und alles was dazugehört noch mal ne Spur schlechter
> sein als bei Telefonica (O2-Eplus) selbst. Das ist durchaus üblich.
Ja, aber das ist ja klar. Das gehört ja auch zum Konzept. Das weiß man ja, wenn man zu einem Prepaid-Anbieter geht. Aber auch das gilt für alle Anbieter. Ursprünglich gings ja darum wie Seriös Simyo ist und ich habe lediglich erklärt, dass Simyo zur durchaus als Seriös geltenden Telefonica gehört (soweit es Seriös in der Branche gibt).
 

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@pf:"Ja, aber das ist ja klar. Das gehört ja auch zum Konzept. Das weiß man ja, wenn man zu einem Prepaid-Anbieter geht. Aber auch das gilt für alle Anbieter. Ursprünglich gings ja darum wie Seriös Simyo ist und ich habe lediglich erklärt, dass Simyo zur durchaus als Seriös geltenden Telefonica gehört (soweit es Seriös in der Branche gibt)."
>>Und wir haben gesagt, dass die Seriösität nichts mit der Muttergesellschaft zu tun hat. Und Prepaid ist keineswegs mit schlechtem Ser vice gleichzusetzen. Das wäre ja auch noch schöner.
 

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Prepaid ist nicht mit schlechtem Service gleich zu setzen, aber mit reduziertem Service, z.B. ausschließlich über Telefon.
Ist denn der Service bei Simyo wirklich so schlecht? Schlechter als bei anderen Prepaid-Anbietern?


> Und wir haben gesagt, dass die Seriösität nichts mit der Muttergesellschaft zu tun hat
Und genau das habe ich bestritten.
 

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@pf:"Und genau das habe ich bestritten."
>>Ja, das war mir bewusst, aber zwischendurch hast du so getan als wäre es gar nicht dein Argument.

Warum sollte die Seriösität der Tochtergesellschaft an die Mutter gebunden sein? Du selbst nennst ja schon Gründe dafür zB anderer Markt bzw anderes Produkt (PrePaid).

Bei Telefonica ist es sowieso schwer zu beurteilen, weil der Mutterkonzern schon wenig seriös ist, aber auch generell haben die Töchter nicht zwangsläufig etwas mit der Mutter zu tun, was Seriösität betrifft. Gründe dafür habe ich ja schon eingangs genannt (Testbecken, aggressive Billig-Konkurrenz).
 

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> Ja, das war mir bewusst, aber zwischendurch hast du so getan als wäre es gar nicht dein Argument.
Das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen was du damit meinst.


> Warum sollte die Seriösität der Tochtergesellschaft an die Mutter gebunden sein?
Normalerweise hat ein Unternehmen interesse daran seinen Ruf zu wahren und stellt daher auch für seine Töchter entsprechende Compliance-Regelungen auf. Außerdem gehts auch um rechtliche Vorgaben, die bei größeren Konzernen meist stärker ausgearbeitet sind, weil diese eben darauf spezialisierte Abteilungen unterhalten. Darüber hinaus kommt noch dazu, dass eine Tochterfirma deutlich stärkeren Kontrollen durch den Konzern unterliegt, sowohl Wirtschaftlich als auch Rechtlich.
Eigenständige Unternehmen haben da eine deutlich geringere Hürde.
 

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@pf:"Normalerweise hat ein Unternehmen interesse daran seinen Ruf zu wahren und stellt daher auch für seine Töchter entsprechende Compliance-Regelungen auf. Außerdem gehts auch um rechtliche Vorgaben, die bei größeren Konzernen meist stärker ausgearbeitet sind, weil diese eben darauf spezialisierte Abteilungen unterhalten. [...]"
>>Hört sich gut an, aber deckt sich nicht mit der Realität.

"[...] Darüber hinaus kommt noch dazu, dass eine Tochterfirma deutlich stärkeren Kontrollen durch den Konzern unterliegt, sowohl Wirtschaftlich als auch Rechtlich.
Eigenständige Unternehmen haben da eine deutlich geringere Hürde."
>>Wirtschaftlich sicherlich, aber der Punkt berührt die Seriösität ja nicht. Der rechtliche Punkt ist allerdings klar mit einem nein zu beantworten. Die Tocherfirma ist rechtlich autark.
 

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@ibnam:
Eine Tochterfirma ist in der Tat rechtlich autark, wird aber dennoch im Normalfall von seinen Gesellschaftern (also dem Mutterkonzern) kontrolliert. Schließlich will dieser auch keine rechtlichen Probleme haben. Selbst wenns "nur" bei der Tochter ist.
Jedenfalls mehr als wenn ein Unternehmen komplett eingenständig ist.
 

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@pf: Naja eigentlich läuft es immer darauf hinaus, dass man das macht was gemacht werden kann. Bei einem großen Unternehmen steht mehr auf dem Spiel und die Tochterfirma ist der Weg um das zu ändern. Telefonica ist insgesamt ein fragwürdiges Unternehmen, von daher ist hier konkret schon schwer zu beurteilen, wie die Tochterfirma das hier noch legal unterbieten kann, aber generell darf man die Tochterfirma als autarkes Unternehmen betrachten, dass zwar Vorgaben bekommt vom Mutterkonzern, aber hauptsächlich finanzielle.

Wenn man auch die Firmen"philosophie" auf das Tochterunternehmen überträgt hat man ja durch die Auslagerung auch nichts gewonnen.
 

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Mit der Ausgangsfrage, ob man sich stattdessen lieber an "Telekom, Vodafone und dergleichen wenden" soll, hat das aber nichts zu tun. Hier wurde gemutmaßt, dass Simoy schnell pleite gehen könnte und dem habe ich widersprochen. Die Tatsache, dass die Telefonica dahinter steht, spricht recht stark dagegen. Da gehen viele andere Anbieter leichter pleite. Das wars ja, was ich in den Raum gestellt habe.

Ich gehe auch davon aus, dass er mit "dergleichen" eben Telefonica gemeint hat, sonst gibts ja keinen und da Simyo zu Telefonica gehört, passt die Aussage IMHO nicht, man solle sich eher an die Telefonica als an Simyo wenden, denn so einen großen Unterschied macht das halt eben nicht.
 
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