50 Jahre Mobilfunk in Deutschland

Stefan Fritzenkötter

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heise.de hat einen Artikel zum 50. Geburtstags des Mobilfunks verfasst:
50 Jahre Mobilfunk in Deutschland

Heute vor 50 Jahren, am 20. Juni 1953, führte der damalige Postminister Hans Schubert das erste mobile Telefonat -- auf der Deutschen Verkehrsausstellung in München aus einem VW-Käfer heraus. Zu diesem Zeitpunkt wurden erste Testläufe mit dem A-Netz durchgeführt, welches 5 Jahre später in den Regelbetrieb ging. Die erste Mobilfunkeinrichtung für das A-Netz wog 16 Kilogramm und kostete 8000 Mark. Zum Vergleich: Der VW-Käfer, in dem das erste Telefonat stattfand, kostete 5000 Mark, der Jahreslohn eines Arbeiters betrug etwa 7000 Mark. Dennoch sollen während der ersten Vorführung auf der Verkehrsausstellung bereits mehrere Vorbestellungen aufgegeben worden sein. Anzeige


Das A-Netz brachte es auf etwa 850 Teilnehmer und wurde 1977 abgeschaltet. Es war ein handvermitteltes Netz: Wer einen Mobilteilnehmer erreichen wollte, musste die Vermittlung in Düsseldorf anrufen und die Nummer sowie den vermuteten Standort des Teilnehmers nennen. Die Telefonistinnen der Post versuchten dann, die Funkzelle zu finden, in der sich der Teilnehmer aufhielt. Verließ der Teilnehmer diese Zelle mit einem Radius von etwa 30 Kilometern, war das Gespräch beendet.

Zu den olympischen Spielen wurde 1972 das B-Netz freigeschaltet, das 27.000 Mobilfunk-Teilnehmer beherbergte. 1986 startete schließlich das C-Netz, in dem die Teilnehmer ohne Vermittlung telefonieren konnten. Dieses Netz beherrschte das Roaming zwischen den Zellen, außerdem kamen die ersten tragbaren Mobilfunkkoffer auf den Markt. Das flächendeckende C-Netz brachte es auf 800.000 Teilnehmer, ehe das heutige D-Netz im Jahre 1991 starten konnte, das auf dem digitalen Standard GSM (Global System for Mobile Communication) basiert.

Schaustücke des ersten Telefonnetzes sind unter anderem in dem als Wanderausstellung konzipierten Handymuseum zu sehen. (Detlef Borchers) / (rop/c't)
 

6210#fan

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Hallo,

die Entwicklung im Mobilfunk ist in den letzten Jahren rasant nach vorne gegangen und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Allerdings kann man sehr gut feststellen dass man sich fast an die Grenze der Handys heran getastet hat. Gemeint ist in erster Linie die Größe und damit verbunden die Bedienbarkeit mit den Fingern.
Aber auch die Leistung der Geräte soll beachtet werden. Heutige Mobiltelefone sind in der Lage einen PDA und eine Digi-Cam (wenn man keine hohen Ansprüche stellt zu ersetzten. Smartphones können noch mehr funktionen und nach belieben erweitert werden.
Auch die mobile-Datenkomunikation hat einen großen Sprung nach vorne gemacht. War man noch vor kurzem glücklich mit 9,6 kbit/s Online zu gehen, so kann man schon in kürze mit 384 kbit/s Online gehen und schon bald mit deutlich mehr. WLAN nicht einbezogen.
Schon jetzt kann mit GPRS Video-Clips anschauen und Videos mit dem Handy drehen. Um nur zwei Beispiele zu nennen.

Der nächste Schritt, den es bereits von Siemens zu kaufen gibt, ist ein Handy dass nur mit der Sprache bedient wird. Nur einige unwichtige Funktionen werden mit einem Joystick bedient. Wie SMS.

Die Liste kann man unendlich weiterführen. Sollte man aber wegen der Übersicht besser nicht machen.
Bleibt abzuwarten was die Zukunft uns bescherrt. Eines ist sicher. Das Handy wie man es heute kennt ist eine aussterbende Art. In Zukunft wird man kein Handy mehr in der Form haben die man kennt. Es wird sich in unser Leben unsichtbar einfügen und überall present sein. Und es wird in der Lage sein alles in einem zu vereinen und das Festnetzttelefon wird es verdrängen. O2 machte den Anfang. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtigung den in Zukunft alle gehen werden. Vielleicht nicht wie O2, aber ähnlich.
 
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