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40-Megapixel-Kamera im Vergleichstest: Huawei P20 Pro gegen Nokia Lumia 1020 und Nokia 808 Pureview

jennss

Mitglied
Auch ganz normales Herunterrechnen von Fotos reduziert das Rauschen in 100 %-Ansicht. Interessant wäre es, ob die 10 MP-Jpeg-Ausgabe mit Oversampling besser aussieht als ein nachträglich heruntergerechnetes Bild von 40 auf 10 MP. Ich denke nicht. Normales Herunterrechnen auf 1/4 Auflösung reduziert das 100%-Rauschen wie 2 ganze Isostufen (also z.B. von 1600 auf 400).

Die Pixelgröße wird oft überbewertet. Es reicht eigentlich immer die Betrachtung der Sensorgröße. Hier könnte man gerne Verhältnisse angeben, also wie viel Prozent der 808-Sensor größer ist als die anderen beiden. Ich denke, das sind wohl so ca. 50 bis 70% mehr Sensorfläche ggü. dem P20 Pro. Auch das Panasonic CM1 wäre in diesem Vergleich noch interessant gewesen. Das war das Smartphone mit dem größten Sensor (1,0") und ist neuer als das Lumia 1020. Das 808 konnte auch kein RAW. Gerade bei der aktuellen App-Situation mit dem kostenlosen Lightroom mobile ist RAW von echter Bedeutung, wenn es um Bildqualität geht.
 
Zuletzt bearbeitet:

giuseppe failla

Neues Mitglied
Hier mal eine Nachtaufnahme mit dem Nokia 808

- Bei ISO 50
- Mit Stativ
- Volle Sensorauflösung (Mischformat aus 16:9 und 4:3) von 41,5 Megapixeln (daher die Unschärfe an den Ecken)

Ich bezweifle nach wie vor, dass mit dem P20 Pro ein vergleichbares Foto möglich ist, gerade auch was die Detailauflösung bei Nacht betrifft. Dabei erwarte ich von einem seriösen Test natürlich, dass man der Vergleichbarkeit wegen die Einstellungen manuell vornimmt, statt die "AI" werkeln zu lassen.

Aufgehübschte Farben und Fake-Bokeh schön und gut, bei manchen Bildern mag das ja (erst einmal oder auf den ersten Blick) ein Vorteil sein, im Zweifel verhuntzt es aber unwiderbringlich das Foto. Daher bin ich ganz froh, dass die Software des nun bereits 6 Jahren alten Nokia 808 kaum eingreift.

https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Stadtplatz_Vilsbiburg_Winter_01.jpg
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
Was man vielleicht auch noch erwähnen muss:

Die Nokias waren mal vergleichsweise günstig, als sie neu waren. Heute zahlen die Leute ernsthaft 1000 Euro und mehr für ein "Top-Smartphone", bei dem die Kamera entgegen dem Test nicht wirklich besser ist, sondern nur die Software (das nächste Mal bitte mit gleichen Einstellungen testen). Während man auch für 100 Euro ganz passable neue Smartphones bekommt. Schnell genug sind sie im Alltag eigentlich alle und auch bei Rest ist nicht wirklich ersichtlich, was eine Preisdifferenz von Faktor 10 rechtfertigt.

Ich warte ohnehin immer noch auf ein "dickeres" Smartphone mit einer (auch hardwareseitig) ordentlichen Kamera sowie einer ordentlichen Akkulaufzeit und kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es dafür keinen Markt gäbe. Was sind schon (beispielsweise) 2 cm Gehäusedicke für jemanden, der ernsthaft an Fotografie interessiert ist und bislang als "Immerdabei-Kamera" eine (schließlich sehr beliebte) Sony RX100 mit über 4 cm Dicke und ohne Smartphonefunktion mitschleppt!? Großer (evtl. sogar > 1 Zoll) Bildsensor, dafür aber Festbrennweite und hohe (native) Auflösung, also zum Beispiel 40 oder 60 Megapixel, welche (im eingeschränkten Umfang) für ggfs. auch nachträgliche Zoomzwecke dient (die RX100 hat ja schließlich auch nur 3x optisch)... das wäre ideal und würde (durch einen evtl. noch größeren Sensor) eine Kamera wie die RX100 vielleicht sogar bei der Bildqualität schlagen, zumindest wenn der "Pureview"-Zoom nicht genutzt wird. Dafür wäre ich dann sogar bereit, 700 Euro auszugeben.
 

Gorki

Bekanntes Mitglied
@giuseppe failla, ja schön, aber praxisfern. Stativ und manueller Modus nutzt sicherlich die Masse der Anwender...
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
@Gorki

Mag ja sein. Ich sage gar nichts gegen bessere (automatische) Software, aber man sollte eben auch die Möglichkeit zu manuellen Einstellungen haben, eben weil so bestimmte Fotos erst möglich werden - und zwar genauso wie ich es möchte und nicht wie die "AI" denkt es nachbelichten oder einfärben zu müssen. Selbst dann, wenn sie die große Masse gar nicht nutzt und weiterhin auf die Automatik vertraut.

Ergo sollten bei einem Vergleich (neben einem durchaus berechtigten Praxistest) der Bildqualität die manuellen Einstellungen genutzt werden, sonst kommt mitunter so ein Blödsinn raus wie bei dem areamobile.de "Test": einmal sei das P20 rauschärmer und dann doch wieder das Lumia 1020. Bei welcher ISO!? Einmal komme das P20 besser mit Gegenlicht zurecht, einmal das Lumia 1020... sorry, aber das ist doch nicht aussagekräftig!

Da kann ich genauso gut in die Glaskugel schauen. Dass die Software in 6 Jahren Fortschritte gemacht hat, steht ausser Frage. Auch ist die Hardwareleistung für die Bildverarbeitung seitdem gestiegen. Ob ein winziger Sony-Sensor neuer Generation mit 40 Megapixeln mit dem immerhin 1/1,2 Zoll großen Sensor von Nokia mit 41,5 Megapixeln aus 2011/2012 mithalten kann oder diesen sogar toppt, beantwortet der Test leider in keinster Weise.

Ich weiß, wie ich das Maximum aus dem Nokia 808 rauskitzeln kann und möchte das gerne auch weiterhin tun - vielleicht, ja vielleicht könnte ich mich mit so einem Gerät wie dem P20 eines Tages anfreunden. Wenn ich aber im direkten Vergleich mit dem Nokia 808 feststelle, dass das P20 diesem doch unterlegen ist (egal wie schön 90% der Fotos out of the box auch sein mögen), dann geht da Huawei postwendend wieder zurück!

Dann kann ich nämlich gleich das Moto G4 für WhatsApp und Surfen behalten und das Nokia 808 weiterhin als Hauptgerät verwenden...
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
Ok, sooo klein ist der P20 Pro Hauptsensor (Sony IMX 600) gar nicht...

... im direkten Vergleich mit anderen Smartphonesensoren zumindest. Und er dürfte mit 1/1,7 Zoll auch so ziemlich das Größte sein, das in einem so dünnen Gehäuse unterzubringen ist. Flatcams oder andere Fresnel-artige Technologien die (zukünftig evtl.) ohne klassisches Linsensystem auskommen einmal ausgenommen.

Dennoch hat der Sensor des Nokia 808 genau die doppelte Fläche. Untenstehend ein Link. Und das ist immerhin ein größerer Sprung als von 1 Zoll zu MFT!

https://img.newatlas.com/camera-sensor-size-12.jpg

Wieso also nicht gleich für wahre Photoenthusiasten ein größerer Sensor neuester Generation und ein entsprechend dickeres Smartphone, in das dann praktischerweise auch gleich ein größerer Akku passt. Weil man den Kameramarkt (Superzoom Kameras und DSLR einmal ausgenommen) vor dem Untergang bewahren möchte...? Weil man tatsächlich der Meinung ist, ein Smartphone dicker als 10 oder 8 mm sei heutzutage unverkäuflich?
 
@giuseppe failla
Warum wir im Automatikmodus verglichen haben, habe ich bereits erklärt und der Großteil der Leser kann die Erklärung nachvollziehen. Ich sehe auch wenig Sinn darin, Bilder mit gleichen Einstellungen wie von dir gefordert aufzunehmen - so ein Vergleich zeigt hinter nur, wie gut die Hardware und die Software (auch im manuellen Modus greift die Software bei aktuellen Smartphones dann immer noch kräftig ein) mit dieser einen Einstellung klarkommt. Was soll das Ergebnis dann sagen, außer "beim Pureview brauche ich ISO 800, beim XYZ wurde das Bild damit aber viel zu hell..."?

Abgesehen davon: Mit stativ machen sowohl das P20 Pro, als auch das S9 Plus (und vermutlich sogar zumindest das iPhone X, aber auch das XZ2) MINDESTENS genau so gute Bilder wie das von dir verlinkte, ich wette sogar, deutlich bessere. Deins rauscht nämlich grausam, ist im Hintergrund ziemlich matschig und hat noch dazu ordentliche Bildfehler (zB bei farbigem Licht). Also wenn du deine Ausführungen unterstreichen möchtest, dann doch bitte auch mit einem Bild, dass alle von dir genannten (angeblichen) Vorteile des 808 Pureview auch zeigt ;)

mfg

PS: Nicht böse gemeint, aber wer austeilt, der muss auch einstecken können ;)
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
@Stefan Schomberg

Ich kann einstecken, gar kein Problem. Aber wieso zeigst du mir/uns nicht erst einmal ein Bild vom P20 Pro bei Nacht (gerne bei ISO 50 und mit Stativ), das mit dem von mir gezeigten Foto bei derselben Detailauflösung zumindest mithalten kann?

Bislang habe ich keines gesehen - aber vielleicht kannst du mich ja eines Besseren belehren?

Übrigens hat es in dem Bild geschneit, nicht alles was nach Bildrauschen aussieht ist es auch ;)
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
Davon abgesehen

sind natürlich nur Fotos bei ähnlichen Belichtungszeiten vergleichbar, wenn ein Bild zu hell wurde liegt es schlichtweg daran und an der ISO.
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
Wann kommt endlich mal eine RICHTIG gute Smartphone-Kamera?

Also, wenn man die richtigen manuellen Einstellungen tätigt, dann gehe ich jede Wette ein, dass ein Nokia 808 (von 2012) letztlich immer noch die besseren, zumindest aber keine schlechteren Fotos macht. Schließlich ist der Sensor doppelt so groß wie der Hauptsensor des P20 Pro, die einzelnen Pixel damit auch etwa doppelt so groß (bei jeweils ca. 40 MP).

Nur die Automatik-Modi zu vergleichen, ist sinnfrei. Da hat sich unstreitbar viel getan. Auch wenn die Automatik immer mehr unerwünschte Artefakte in das Bild "zaubert", die man leider oft erst auf den zweiten Blick sieht. Je nach angedachtem Einsatzzweck kann man so manches Foto dann leider nur noch wegwerfen, auch wenn es auf den ersten Blick gut ausgesehen hat.

Schon klar, dass bei 8mm Gehäusedicke oder noch weniger einfach kein größerer Sensor reinpasst. Aber mal ganz ehrlich: wer die Kamera wirklich als wichtigsten Punkt in einem Smartphone sieht oder gar am liebsten eine (halbwegs kompakte) Kamera mit Smartphone-Funktion hätte, der stört sich gewiss nicht an (gerade einmal) 2 cm Gehäusedicke. Das wäre ein bisschen dicker als das Nokia 808. Zum Vergleich: die beliebte Sony RX100 ist ca. 4 bzw. knapp über 4 cm dick, was (vor allem) zum einen der Zoom-Optik, zum anderen dem Klappbildschirm geschuldet ist. Eine Ricoh GRII ist nämlich nur 3,5 cm dick und das bei gleich 4x größerem APS-C Sensor (etwa 9x größer als der Hauptsensor des P20 Pro).

Das Zauberwort lautet (gute, lichtstarke) Festbrennweite, dann sind selbst vergleichweise große Sensoren in sehr kompakten Gehäusen möglich. Kombiniert man das Ganze mit einer hohen nativen Auflösung (Pureview reloaded), dann kann man sich den optischen Zoom auch gleich sparen, mit dem Riesen Vorteil, dass man bei Weitwinkel die ganze Sensorgröße nutzen kann (während bei selber Gehäusetiefe bei optischem Zoom sonst nur ein viel kleinerer Sensor drin wäre).

Es muss ja nicht gleich APS-C sein, bei einem Gerät, das sich anschickt ein Smartphone-Ersatz zu sein. Aber Micro 4/3 wäre gut drin, da sprechen wir dann von einem fast 3x größeren Sensor als der des Nokia 808, bzw. 5,5x größer als der Hauptsensor des P20 Pro (welcher schließlich seinerseits gemessen an heutigen Smartphones bereits vergleichweise groß ist), bei maximal 2,5 cm Gehäusedicke, wenn man alles richtig macht (schließlich bekommt Ricoh das etwa 1,7-fach größere APS-C in 3,5 cm Gehäusedicke unter, wenn man das mal linear runterrechnen würde, dann sollte MFT sogar irgendwie in ca. 2 cm Gehäusedicke unterzubringen sein).

Der Hersteller, der das auf den Markt bringt, wird sich vor Interessenten nicht retten können - und sei es nur von Seiten der Kamera-Käufer, die eine Zweit- bzw. Immerdabei-Kamera suchen und ein separates Smartphone am liebsten zuhause lassen würden. Wenn die Bildqualität dann auch noch mit der beliebten Sony RX100 mithalten kann oder diese sogar schlägt (wieso eigentlich nicht, bei doppelt so großem Sensor, MFT vs. 1"), dürfte dem Erfolg nichts mehr im Weg stehen...

Eine noch schlankere Ricoh GRII mit Smartphone-Funktion quasi, mit etwas kleinerem MFT-Sensor, hoher nativer Auflösung von >=40 MP... ich würde ja fast sagen 100 MP, dann ist man wieder bei derselben - nativen! - Pixelgröße wie beim Nokia 808 bzw. immerhin bei der doppelten Pixelgröße wie beim P20 Pro Hauptsensor und hätte bei 20 MP Endauflösung entweder knackscharfe, detaillierte Pixel und geringes Bildrauschen oder bis zu 5x "Digitalzoom", der jedoch einem optischen Zoom bei dann zwangsläufig kleinerem Sensor in nichts nachsteht! Gibt man sich mit 8 MP Endauflösung zufrieden (so wie beim P20 Pro bei Verwendung der Zoom-Linse oder wie beim Nokia 808), dann hätte man sogar 12,5x Zoom, bei (zumindest bei Tageslicht) ganz annehmbarer Qualität (siehe Nokia 808 und, bei Verwendung eines modernen Sensors jedenfalls besser als beim P20 Pro, siehe native Pixelgröße). Her mit so einem Teil! MFT Sensoren mit 100 MP wurden ja bereits vorgestellt, auch wenn diese eigentlich für Überwachungskameras gedacht sind.
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
"Nokia 808" Anno 2012 vs. "Huawei P20 Pro"

Das P20 Pro macht leider KEINE besseren Fotos als das bereits 2012 erschienene Nokia 808, nicht einmal bei Low Light.

Schade, aber erwartbar. Dieser Test hier zeigt es noch einmal schwarz auf weiß:

http://www.allaboutsymbian.com/features/item/22923_By_popular_demand_Nokia_808_Pu.php
 

Laborant

Aktives Mitglied
Es ist immer eine Frage des Zwecks des Fotos. Um auf Facebook mit dem tollen Urlaub angeben zu können, sind alle drei Kameras sehr gut geeignet. Wenn es aber darum geht, ein Foto einzurahmen und in der Wohnung aufzuhängen, da würde ich kaum das Foto einer Handyknipse nehmen.

Die Physik lässt sich nämlich nicht überlisten - man kann zwar eine AI darauf ansetzen ein "objekt-Ratespiel" zu machen und das Bild damit zu optimieren, aber kleine Details werden so immer verloren gehen. Warum? Weil die Details von den Sensoren gar nicht erfasst werden.
Kritische Faktoren sind die Sensorgrösse, die Grösse der Optik und das Auflösungsvermögen von Sensor UND Optik. Aus diesem Grund, bleiben Spiegelreflexkameras unerreicht.

Bei einer Handyknipse spielt es eine Rolle, schnell und ohne Vorbereitung ein schön aussehendes Foto zu basteln. Das können alle.
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
@ichwarsnicht

Was heißt, ich hätte etwas gegen das P20 Pro? Ich warte "nur" sehnsüchtig nach einem Nachfolger für mein Nokia 808 und finde es schlichtweg enttäuschend, dass selbst 6 Jahre später in einer Preisklasse von sage und schreibe 900 Euro, der Vorschusslorbeeren und Eigenwerbung zum Trotz nichts besseres oder zumindest gleichwertiges zu finden ist. Das ist eine ganz klare Bankrott-Erklärung für den Dual und Triple Camera Trend!

Verbaut wieder größere Sensoren (am besten 1" und größer), die dürfen dann gerne auch 100 MP (native!) Auflösung haben. Klar, das kostet ein bisschen Geld (irrelevant bei der Preisklasse heutiger Top-Smartphones) und Gehäusetiefe, aber das wäre mir auch lieber als immer breiter und höher...! Gerne auch als faltbares Smartphone, um trotz kompakterem (aber zusammengefaltet gerne bis zu 2 cm dicken) Gehäuse aufgefaltet einen größeren Bildschirm zum Vorschein zu bringen...

Man muss außerdem nicht immer alles für den Mass Market entwickeln. Mit einer starken Position in verschiedenen Nischen hält man sich die Konkurrenz vom Leib.
 

giuseppe failla

Neues Mitglied
@ Laborant

Bzgl. Spiegelreflexkamera gebe ich dir natürlich Recht, aber es ist ja nicht so, dass es zwischen (Profi-)DSLR und 8 mm dünnem Smartphone (egal welcher Preisklasse) nichts Anderes gäbe...

Kompakt-Kameras stellen für manche das Maximum an Abmessungen und Gewicht dar, das sie bereit sind mitzuschleppen. So zum Beispiel die beliebte Sony RX100 oder die Ricoh GR II oder die FUJI X70... letztere können bei Ojektiv und Sensorgröße mit vielen APS-C DSLRs mithalten, auch wenn sie halt nur dieses eine Weitwinkel-Objektiv haben. Nun gibt es aber auch Kompakt-Kameras, gerade diejenigen mit hohem Zoombereich, die bestenfalls einen 1/2,4" Sensor nutzen und nicht besonders lichtstarke Objektive. Die hat das Nokia 808 2012 bereits geschlagen. Und ich behaupte, dass man die RX100 mit einem "nur" 20 - 23 mm dicken Smartphone hinsichtlich der Bildqualität schlagen könnte, auch wenn dann Zoomobjektiv und Klappdisplay auf der Rückseite dem Rotstift zum Opfer fielen. Auf genau so etwas warte ich nach wie vor!
 
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